STANS: Spital legt bei ausserkantonalen Patienten zu

999 Personen, die nicht in Nidwalden wohnen, liessen sich 2012 im Spital in Stans behandeln. Gut 37 Prozent aller Nidwaldner aber lagen anderswo im Spital.

Geri Wyss
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Das Kantonsspital Nidwalden in Stans. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Das Kantonsspital Nidwalden in Stans. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann / Neue NZ)

5004 Personen, die in Nidwalden wohnen, mussten sich im vergangenen Jahr in Spitalpflege begeben. 3146 Personen lagen im Kantonsspital Nidwalden, 1858 in einem ausserkantonalen Spital (rund 37 Prozent). Für diese ausserkantonal Hospitalisierten bezahlte Nidwalden rund 11,2 Millionen Franken, wie aus dem Rechenschaftsbericht der Nidwaldner Regierung hervorgeht. In diesem Betrag sind nicht nur die Kosten für die Behandlung, sondern ist auch ein Anteil an die Investitionen des ausserkantonalen Spitals enthalten. Diese Änderung brachte die neue Spitalfinanzierung mit sich, die seit 1. Januar 2012 gültig ist. Von den 1858 Nidwaldnerinnen und Nidwaldnern lagen die meisten in Luzerner Spitälern: 705 im Kantonsspital Luzern und 350 in der Klinik St. Anna.

Mehr Patienten zum Ziel

Das Kantonsspital Nidwalden zählte 2012 4145 Patienten, 68 mehr als im Vorjahr. 999 Patienten stammten von einem anderen Kanton (Vorjahr: 858). Spitaldirektor Urs Baumberger führt dies unter anderem auf das Projekt Lunis und auf ausgebaute Leistungen am Spital Stans zurück. Diese Entwicklung soll sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen.

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