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STANS: Spital macht bei Renovation nächsten Schritt

Das Spital muss seinen Eingang temporär verlegen. Grund sind Bauarbeiten in der Empfangshalle. Diese wird grösser und einladender.
Oliver Mattmann
Tafel vor dem Haupteingang am Kantonsspital in Stans. (Bild PD)

Tafel vor dem Haupteingang am Kantonsspital in Stans. (Bild PD)

Seit der Einführung der freien Spitalwahl vor vier Jahren ist der Kampf um die Gunst der Patienten härter geworden. Vor diesem Hintergrund hat das Kantonsspital Nidwalden in Stans nach und nach verschiedene Abteilungen sanft renoviert und «als i-Tüpfelchen», wie es Spitaldirektor Urs Baumberger formuliert, folgen nun bauliche Massnahmen bei der Eingangshalle und beim Restaurant. Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt er, dass mit den Bauarbeiten im August begonnen wird. Einrichtungen wie Liftanlagen, Dreh-Eingangstür, Haustechnik und Sicherheitsinstallationen sind in die Jahre gekommen und müssen teilweise ersetzt werden. «Vor zwei Jahren hatten wir einen Ausfall der Drehtüre. Wir haben in ganz Europa nach Ersatzteilen gesucht, und es ging rund zwei Wochen, bis sie wieder funktionierte», erzählt der Spitaldirektor.

Viel Holz und helle Farbtöne

Suboptimal ist auch die Situation beim Patientenempfang. «Vor allem die Hellhörigkeit bei der Aufnahme wurde von Patienten oft kritisiert», so Urs Baumberger. In der Eingangshalle sind deshalb Diskretion gewährende Räume für die Patientenadministration geplant. Aber auch vom Ambiente her soll der Empfang künftig einladender daherkommen. Was versteht der Spitaldirektor darunter? Baumberger: «Der Raum wird lichtdurchfluteter, und wir verwenden warme Materialien wie Holz und helle Farbtöne an den Wänden.» Zudem stehen vor allem für ältere oder gehbehinderte Patienten in Zukunft mehr Sitzgelegenheiten im Eingangsbereich zur Verfügung. Ins Bauvorhaben integriert wird auch die bestehende Cafeteria im Erdgeschoss. Im Sinne des Servicegedankens wird diese künftig bedient geführt, und neuerdings können auch die Menüs, die es auf den Stationen gibt, direkt hier bezogen werden. Hierfür wird die Cafeteria mit einer kleinen Küche zur Auf­bereitung der Speisen ergänzt.

Eröffnung für Dezember geplant

Während der Bauphase bis Ende November bildet der Notfallzugang temporär den Haupteingang für Patienten und Besucher. Urs Baumberger glaubt nicht, dass es deswegen zu einem Nadelöhr kommen wird. «Wir haben in der Phase der defekten Drehtüre bereits Erfahrungen sammeln können mit dieser Situation, und es hat gut funktioniert.» Der Betrieb des Notfalls und des ganzen Spitals sei vom Umbau nicht beeinträchtigt. Für den Empfang und die Patientenadministration werden provisorisch Container vor dem Notfall aufgestellt, die Mensa im 5. Stock wird vorübergehend auch zum Restaurant für Patienten und Gäste.

Die neue Eingangshalle und die umgebaute Cafeteria sollen im Dezember eröffnet werden, eingebettet in eine Feier zum aktuellen 150-Jahr-Jubiläum des Kantonsspitals Nidwalden. Die Investitionen kann Baumberger noch nicht genau beziffern, da sich die Kostenrechnung aufgrund der rollenden Bauplanung ebenfalls verändert. «Wir gehen beim jetzigen Stand davon aus, dass wir unter einer Million bleiben werden.»

Oliver Mattmann

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