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STANS: Spitzensommer fürs Stanserhorn

183480 Personen reisten im vergangenen Jahr auf das Stanserhorn. Zu diesem zweitbesten Ergebnis in der Geschichte trug massgeblich der Hochsommer bei, der als Rekord in die Geschichte eingeht.
Matthias Piazza
Die Cabriobahn bei der Stanserhorn-Bergstation. (Bild: PD)

Die Cabriobahn bei der Stanserhorn-Bergstation. (Bild: PD)

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Die Verantwortlichen der Stanserhornbahn konnten gestern in der vollen Turmatthalle in Stans vor 499 Aktionären von einer weiteren erfolgreichen Saison berichten. Mit 183480 Besuchern wurde der Rekord von 2015 zwar nicht gebrochen. Damals reisten 186374 Gäste aufs Stanserhorn. Doch die 124. Saison geht immerhin als zweitbeste in die Geschichte ein. Verwaltungsratspräsident Heinz Keller sprach von einem Umsatz von 8,28 Millionen Franken (weitere Zahlen siehe Kasten). Die Frequenzen liegen auch rund 20000 über dem Schnitt von 2012 bis 2015. «In unseren optimistischsten Prognosen gingen wir beim Bau der Cabriobahn noch von 150000 Fahrgästen jährlich aus», freute sich Stanserhornbahn-Direktor Jürg Balsiger über den grossen Erfolg der Weltneuheit mit jährlich über 160000 Fahrgästen seit 2013, der ersten «richtigen» Cabrio-Saison.

Einen Rekord kann die vergangenen Saison trotzdem aufweisen. Das schöne Sommerwetter zog so viele Leute aufs Stanserhorn, dass der Hochsommer 2016 als bester in die Geschichte eingeht (Juli rund 35000, August 40300, September 35700). Zum Spitzenresultat habe die Bergbahn-Aktion der UBS mit 35 teilnehmenden Bahnen beigetragen, erklärte Jürg Balsiger. Die Stanserhornbahn gehörte zu den fünf beliebtesten Bahnen dieser Serie. Leicht rückläufig war das inter­nationale Gruppengeschäft (16 Prozent sind Gruppengäste), insbesondere besuchten deutlich weniger Gäste aus China das Stanserhorn, dies wegen Terrorangst und der aufwendigen Visa-Prozeduren für eine Schweiz-­Reise.

Auch die Standseilbahn ist wieder auf der Höhe der Zeit

Nachdem 2012 die Weltneuheit Cabriobahn zu ihrer Jungfernfahrt gestartet war, kam im Winter 2015/16 die Standseilbahn mit Baujahr 1893 an die Reihe. Sie wurde mit modernster Steuerung, Fernüberwachungsanlage, Starkstromspeisung, Antriebsmotor und Bremshydraulik­aggregat ausgerüstet. Der erste Teil der Kosten fiel 2015 mit knapp 330000 Franken an, die Kosten für 2016 betragen noch knapp 155000 Franken.

Eine Premiere gibt’s in Sachen Fahrplan. Vom 13. Juli bis 12. Oktober fährt die Bahn versuchsweise zusätzlich zum Freitag und Samstag auch am Donnerstag bis 23 Uhr (mit Restaurationsbetrieb). Dies, um den Gästen entgegenzukommen, welche erst am späteren Nachmittag das Stanserhorn besuchten, so Jürg Balsiger.

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