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STANS: «SRF bi de Lüt»: Beste Unterhaltung auf dem Dorfplatz

Feuchtes Wetter und Kälte konnten der TV-Livesendung «SRF bi de Lüt» nichts anhaben. «Ihr seid hart im Nehmen», lobte deshalb Nik Hartmann am Samstagabend das Publikum auf dem Stanser Dorfplatz.
Primus Camenzind
Nik Hartmann und Annina Campell, inmitten des "Chor von Stans" verabschieden sich vom Publikum. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Nik Hartmann und Annina Campell, inmitten des "Chor von Stans" verabschieden sich vom Publikum. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Primus Camenzind

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Bereits 90 Minuten vor Sende­beginn fanden sich die ersten Zuschauer auf dem in eine riesige Festhütte umgestalteten Dorfplatz ein. Die Szenerie war zu diesem Zeitpunkt noch von guten Geistern beherrscht, die uner­müdlich dabei waren, Hunderte von Bänken und Tischen zu trocknen. Sie wurden allmählich belohnt, denn der Regen hielt sich mehr und mehr zurück. In der ersten Reihe hatten inzwischen der Stanser Beat Stebler und seine Bekannten Platz genommen. «Wenn schon etwas los ist im Dorf, will ich als Einheimischer jene Leute unterstützen, die das auf die Beine stellen», erklärte er. «Es gibt nur schlechte Kleider, kein schlechtes Wetter.» Sein Gegenüber Nicola Caruso wartete mit Spannung auf den Auftritt seines Sohnes Fabrizio, der in einer Tanzgruppe mit­wirkte.

Stimmung auf richtigen Zeitpunkt hochgepusht

Als Nik Hartmann die Bühne betrat, um das Herbstfest von «SRF bi de Lüt» anzukündigen, waren nicht nur die Bühne, sondern ebenso der Dorfplatz, das Winkelried-Denkmal, die Pfarrkirche und die Fassaden um­liegender Gebäuden in faszinie­rendes Licht getaucht. «Das tönt noch wie an einer Beerdigung», erklärte die Aufnahmeleiterin nach der ersten Applausprobe. Mit der Unterstützung von Nik Hartmann und dessen lockeren Sprüchen sowie dem Sound der SRF-Hausband wurde die Stimmung unter den rund 1500 Gästen auf den richtigen Zeitpunkt hochgepusht.

Zum Sendebeginn wurde der Austragungsort mit einer Aufgabe bedacht. Auf einer Aussenstation im «Höfli» mussten sportliche Leute unter Aufsicht von Co-Moderatorin Annina Campell und dem ehemaligen Mountainbike-Profi Lukas Stöckli auf einem Spezial-Velo pedalen und damit Strom erzeugen – genügend, um die Cabrio-Bahn 25 Me­ter zu bewegen. Sollte dies nicht gelingen, würde Gemeindepräsident Gregor Schwander drei Strophen des «Obwaldner Liedlis» singen müssen. Hartmanns Drohung löste übrigens bei Schwander leichte Panik aus. Der Nachbarkanton oberhalb des Kern­waldes musste dem Moderator mehrmals für Sticheleien herhalten. Allerdings: Die Nidwaldner reagierten darauf eher diplomatisch, auf jeden Fall gelassen und freundschaftlich.

Auf der Bühne, mitten im Publikum, nahm inzwischen ein unterhaltsames, fast zwei Stunden dauerndes Programm sei­-nen Lauf. Die «Abräumer» des Abends waren nicht zuletzt der Heimweh-Chor mit seinem ak­tuellen Hit «Dankbarkeit» und Mundartrocker Trauffer mit Band. Der Regen war längst kein Thema mehr und wenn tropfenweise doch, schafften die verteilten Pelerinen Abhilfe.

Gegen die aufkommende Kälte kämpften mit Erfolg auch die Dance Factory aus Luzern und der Ad-hoc-Chor «So tönt Stans» an, die viel Applaus einheimsten. Eingeblendete Dokumentationen von Land, Leuten, Brauchtum und Historie von Nidwalden sowie Gespräche mit Gäs­ten, darunter Extremsportlerin Evelyne Binsack und Abfalltaucher Thomas Niederer, ergänzten das Programm. Und mit Fortdauer der Sendung stieg allen der feine Duft von Grill-Uelis «Ofetori» und «Nidwaldner Stunggis» in die Nasen. Davon kosten durften zuerst die Pedalentreter, die erfolgreich die Cabrio-Bahn auf Kurzreise schickten. Dem Gemeindepräsidenten fiel dadurch ein Riesenstein vom Herzen.

Fürs Fernsehen erwies sich die Wahl als «goldrichtig»

Zufriedenheit herrschte nach der Sendung auch auf Seiten von SRF. «Stans war für die Wahl unseres Herbstfestes goldrichtig. Das Dorf bot spannende Geschichten, die in Kombination mit den thematischen Ausflügen in die Region für Unterhaltung sorgten», zog Lorena Sauter, Mediensprecherin für den Bereich Unterhaltung, Bilanz. Die Zusammenarbeit mit dem lokalen OK sei «effizient und professionell» gewesen.

Nik Hartmann im Gespräch mit Evelyne Binsack (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Nik Hartmann im Gespräch mit Evelyne Binsack (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Extra für diesen Abend wurde ein Chor zusammengestellt. Nennen wir ihn: "Chor von Stans" (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Extra für diesen Abend wurde ein Chor zusammengestellt. Nennen wir ihn: "Chor von Stans" (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

"Echo vom Leutschebach" (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

"Echo vom Leutschebach" (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Gregor Schwander, Gemeindepräsident von Stans, Nik Hartmann sowie der "Chor von Stans" in Erwartung des Resultats, wie die Abendwette ausgegangen ist. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Gregor Schwander, Gemeindepräsident von Stans, Nik Hartmann sowie der "Chor von Stans" in Erwartung des Resultats, wie die Abendwette ausgegangen ist. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Grill Ueli am kulinarischen Zaubern. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Grill Ueli am kulinarischen Zaubern. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Annina Campell mit einem Teilnehmer während der Wettaufgabe, wobei es darum ging mit einem Velo soviel Energie zu erzeugen, damit am Schluss der Sendung die Cabrio Bahn 25m bewegt werden kann. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Annina Campell mit einem Teilnehmer während der Wettaufgabe, wobei es darum ging mit einem Velo soviel Energie zu erzeugen, damit am Schluss der Sendung die Cabrio Bahn 25m bewegt werden kann. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Immer gut gelaunt, Evelyne Binsack. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Immer gut gelaunt, Evelyne Binsack. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Heimweh brachten ihren neuen Hit "Dankbarkeit" (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Heimweh brachten ihren neuen Hit "Dankbarkeit" (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Wetterfeste Stanser auf dem Dorfplatz. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

Wetterfeste Stanser auf dem Dorfplatz. (Bild: André A. Niederberger (Stans, 25. November 2017))

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