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STANS: Stanser Dorfeingang wird keilförmig

Auf dem Areal des ehemaligen «Bodärotli» nimmt der Neubau Gestalt an. Die engen Platzverhältnisse an der Engelbergstrasse führen zu einem speziellen Grundriss.
Matthias Piazza
Visualisierung des Neubaus an der Engelbergstrasse 39 in Stans.Zur Verfügung gestellt am 28.2.18 von Stefan Meyer, Maimmob AG, Stans. (Bild: Visualisierung: PD)

Visualisierung des Neubaus an der Engelbergstrasse 39 in Stans.Zur Verfügung gestellt am 28.2.18 von Stefan Meyer, Maimmob AG, Stans. (Bild: Visualisierung: PD)

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Was entsteht auf dem Areal des ehemaligen Restaurants Bodärotli und des Portlerhauses? Diese Frage stellten sich wohl viele Stanser, die mitbekamen, dass im November 2016 die Liegenschaft an der Engelbergstrasse 39 bis 41 abgebrochen wurde und seit März des vergangenen Jahres ein Neubau am Entstehen ist.

Nun, wenige Monate vor der Vollendung, lüftet die Maimmob AG das Geheimnis. Die Stanser Immobilienfirma, welche der Schleiss-Gruppe gehört, hat das 1538 Quadratmeter grosse Grundstück im September 2014 gekauft und baut nun ein vierstöckiges Gebäude mit Wohnungen, Gewerberäumen und zwei Untergeschossen mit Parkplätzen.

Rund 85 Prozent der Wohnungen vermietet

«Bei uns sollen sich alle Altersgruppen und Leute mit unterschiedlichen Ansprüchen an die Wohnform wohlfühlen», erklärt Stefan Meyer, Geschäftsleiter der Maimmob AG. «Kleinwohnungen mit 1? Zimmern vermieten wir ebenso wie attraktive 3?- Zimmer-Attikawohnungen – und dies dank schlichter Bauweise rund 10 bis 20 Prozent günstiger als in Stans üblich.» So betrage der Nettomietzins für eine 1?-Zimmer-Wohnung unter 1000 Franken. Eine 3?-Zimmer-Wohnung sei ab 1600 Franken zu haben. Rund 85 Prozent der 21 Wohnungen mit Flächen zwischen 45 und 100 Quadratmetern, die ab diesem Sommer bezugsbereit seien, seien bereits vermietet.

Im ersten Stock zieht mit der WG Brisenblick eine betreute Wohngemeinschaft ein. Die fünf Personen mit leichter bis mittelschwerer körperlicher und geistiger Beeinträchtigung beziehen vier Wohnungen, die verbunden wurden. Die Räume im Erdgeschoss sind für Büros, Arztpraxen oder Gewerberäume vorgesehen. Stefan Meyer ist zuversichtlich, dass auch diese Räume vollständig vermietet werden können. «Wir haben schon zahlreiche Interessenten.» Ein Restaurant wie beim Vorgängerbau sei aber nicht mehr vorgesehen.

Wärmepumpe und Solarzellen

Gegenüber der alten Liegenschaft schneidet der Neubau in vielerlei Hinsicht besser ab. Dank Minergie-Standard mit kontrollierter Wohnungsbelüftung sinkt der Energiebedarf, eine Grundwasserwärmepumpe mit Erd­sonde heizt die Wohnungen, ein Teil des Stromes kommt von den Solarzellen auf dem Dach. Um den engen Platz zwischen Engelbergstrasse und Eisenbahnlinie in Zeiten des verdichteten Bauens optimal auszunützen, liess sich Architekt Michael Christen von Romano & Christen einen speziellen Grundriss einfallen. Das Gebäude hat die Form eines Keiles. Stefan Meyer spricht von einem gelungenen Bau, welcher den Dorfeingang verschönere und ideal gelegen sei – mit der Postautohaltestelle vor dem Haus und Dorfzentrum und Bahnhof in einer Entfernung von nur 400 Metern.

Architekt Michael Christen (links) und Geschäftsleiter Stefan Meyer im Neubau. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 28. Februar 2018))

Architekt Michael Christen (links) und Geschäftsleiter Stefan Meyer im Neubau. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 28. Februar 2018))

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