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STANS: Stefan I. übernimmt Fasnachtszepter

Stefan und Priska Bösch sind das neue Frohsinnpaar für die Fasnacht 2014. Die Generalversammlung bot viel Unterhaltung.
Richard Greuter
Präsident Niklaus Minder (links) gratuliert dem neuen Frohsinnvater Stefan I. zur Nomination. Im Hintergrund freut sich Frohsinnmutter Priska Bösch. (Bild Richard Greuter)

Präsident Niklaus Minder (links) gratuliert dem neuen Frohsinnvater Stefan I. zur Nomination. Im Hintergrund freut sich Frohsinnmutter Priska Bösch. (Bild Richard Greuter)

Der gewaltige Jauchzer liess aufhorchen. Soeben war im Pestalozzisaal in Stans die Seitentüre geöffnet worden – und mit eben diesem Jauchzer begrüsste Stefan Bösch mit seiner Frau Priska die gut gelaunte Frohsinnfamilie. Als Stefan I. wird der Frohsinnvater 2014 unter dem Motto «Musik ist Trumpf» über die Stanser Fasnacht herrschen.

Gezieltes Verwirrspiel ohne Ende

Doch bis der 48-Jährige am Sonntagabend seinen Jauchzer aus voller Kehle loswerden konnte, mussten sich alle gedulden. Nur Präsident Niklaus Minder und der noch amtierende Frohsinnvater Klaus Odermatt (Klaus I.) kannten das neue Frohsinnpaar. Sie waren denn auch für ihre Nomination verantwortlich. Im letzten Traktandum wurde das Geheimnis gelüftet, doch allzu einfach machten es die beiden nicht. Mit dem alten Ritterlied «Ja so wars ...» – der Originaltext hat etwa zehn Strophen – boten Niklaus Minder und Klaus I. nicht nur amüsante Unterhaltung, sondern legten auch viele verwirrende Fährten. Stichwörter wie Wirt in den besten Mannesjahren, Jubel, Trubel, Heiterkeit oder Utensilien wie Wallholz und Sieb liessen keine Schlüsse zu. Auch der alte Schlager «Er hat ein knallrotes Gummiboot» der schwedischen Sängerin Wencke Myhre lieferte wenig Aufschlussreiches.

Doch als dann das neue Frohsinnpaar mit einem frenetischen Applaus empfangen wurde, setzten sich die verschiedenen Hinweise wie ein Mosaik zusammen.

Chriesi-Zunft gewinnt Differenzler

Vor etwa zehn Tagen wurden Stefan und Priska Bösch angefragt. Zu einem Zeitpunkt, den Minder und Odermatt richtig gewählt hatten. «Ich bin froh, dass sie nicht früher angefragt haben», meinte Stefan Bösch etwas nervös. Der neue Frohsinnherrscher hat die wenigen Tage aber gut genutzt. Mit einem Gedicht stellte Bösch, der in Stans die Firma Siebdruck Bösch mit über 15 Mitarbeitern führt, sich und seine Familie vor. Danach wurde er mit Plakette und Hut ausgerüstet.

Die Generalversammlung, die traditionsgemäss am 8. Dezember stattfindet, ist jeweils ein Unterhaltungsnachmittag. Diesmal unter dem Motto «Frohsinnjass» nach dem Muster des Schweizer Fernsehens. Die drei Nidwaldner Fasnachtszünfte Chriesi-Zunft Kehrsiten, Beggo-Zunft Beckenried und Fasnachtszunft Ennetbürgen standen sich im Differenzler gegenüber. Als Telefonjasser lösten sich drei Frohsinnler ab. Nach drei Durchgängen setzte sich die Chriesi-Zunft Kehrsiten mit 25 Differenzpunkten an die Spitze.

Drei neue Ehrenmitglieder

Einstimmig wählte die Versammlung ihren abtretenden Frohsinnvater Klaus I. zum Ehrenmitglied. Dieser sagte: «Danke für ein aussergewöhnliches Jahr in meinem Leben.» Zu Ehrenmitgliedern wurden auch Thaddäus Kupferschmid, über Jahre Zeremonienmeister, und Kassier Markus Felber ernannt. Beide traten nach zehn Jahren Vorstandstätigkeit zurück. Seit einem Jahr wirkten Hubert Durrer und Martin Schmitter als Aspiranten im Vorstand mit. Nun wählte sie die Versammlung – Schmitter als Kassier und Durrer als Vergnügungsmeister – definitiv in den Vorstand.

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