STANS: Tagesstätte zügelt neben Wohnhaus

Der Neubau der Tagesstätte wird auf dem Weidli-Areal erstellt – neben dem Wohnhaus. Das macht vieles einfacher.

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Markus Knupp, Geschäftsführer der Stiftung Weidli Stans, am Standort es geplanten Neubaus. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Markus Knupp, Geschäftsführer der Stiftung Weidli Stans, am Standort es geplanten Neubaus. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Die Gemeinde Stans, welche als Grundstückbesitzerin das Land der Stiftung im Baurecht vermietet, hat grünes Licht gegeben. Nun braucht es noch den Segen der kommenden Gemeindeversammlung zur Erweiterung des bestehenden Baurechtsvertrages. Die Tagesstätte verfügt über 25 Ganztagesplätze und bietet erwachsenen Menschen mit geistiger oder mehrfacher Beeinträchtigung einen strukturierten Tagesablauf. Markus Knupp, Geschäftsführer der Stiftung Weidli Stans ist froh, dass man den Neubau an diesem Standort in unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus realisieren kann. Das bedeute einfachere Abläufe. «Die kurzen Wege sind für unsere Bewohner eine grosse Erleichterung, denn die täglichen Fahrten zwischen Wohnhaus und der Tagesstätte an der Buochserstrasse bedeuten für unsere Klienten Stress», erklärt Markus Knupp.

Der Neubau löst eine weitere Vereinfachung aus. «In den frei werdenden Räumen können wir Werkräume einrichten und so den prekären Platzverhältnissen in der Werkstätte Abhilfe schaffen.» Denn auch dort stiegen die Zahlen. Rund 90 Personen arbeiten aktuell in den Werkstätten, vor zehn Jahren waren es noch 70 gewesen. «Damit können wir die Anzahl der geschützten Arbeitsplätze aufstocken, was ebenfalls einem Bedürfnis entspricht. Bisher mussten wir immer wieder Absagen an Interessenten erteilen.»