STANS: Teenie-Fun: Fortsetzung ist noch ungewiss

Die Sommerferien sinnvoll und aktiv gestalten statt rumhängen. Das ist die Idee von Teenie-Fun. Doch: Die Fortsetzung ist ungewiss.

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Vivien Michel (an der Kamera), Jasmina Gander (Mitte) und Angela Niederberger drehen einen Kurzfilm. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Vivien Michel (an der Kamera), Jasmina Gander (Mitte) und Angela Niederberger drehen einen Kurzfilm. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Und Action: Die Schauspielerin stolziert mit ihrem Koffer voller Bargeld durch die Gegend. Sie hat im Lotto gewonnen. Da passiert es: Einen Moment der Unaufmerksamkeit genügt, und ein gemeiner Dieb entreisst ihr den Koffer mit den Millionen. Und Schnitt. Die Szene ist noch zu wenig perfekt gespielt, also nochmals von vorne. Ziel ist ein zwei- bis dreiminütiger Kurzfilm.

Die Filmcrew besteht in diesem Fall aus 13- bis 16-jährigen Jugendlichen, die an diesem Morgen vor dem Stanser Spritzenhaus am Workshop «Make your Movie» teilnehmen. Er wird nebst anderen Aktivitäten (Hip-Hop-Workshop, Beachvolleyballturnier, zweitägige Wanderung, Partyabend mit Live-Konzert) im Rahmen des Teenie-Fun während der Sommerferien vom 4. bis 8. und 11. bis 14. August angeboten. Sieben Teenies haben sich für den Film-Workshop angemeldet. Aufgeteilt auf zwei Filmcrews produzieren sie je einen Kurzfilm. Die Protagonisten im «Lotto»-Film sind Jasmina Gander (13), Vivien Michel (14) und Angela Niederberger (14).

Getrübte Zwischenbilanz
Sie sind sich einig: «Ein super Projekt. Wir sind begeistert und machen das nächste Jahr ganz sicher auch wieder mit.» Etwas weniger euphorisch tönt die Zwischenbilanz über das gesamte Teenie-Fun-Projekt, welches von Pro Juventute Nidwalden getragen wird und heuer zum dritten Mal über die Bühne geht. Co-Organisatorin Alessandra Murer, die das Projekt zusammen mit Roman Scheuber organisiert, beklagt einen Anmelderückgang: «14 Jugendliche nehmen heuer teil. Das sind wieder etwas weniger als vor einem Jahr.» Bis maximal 50 Jugendliche könnten im Teenie-Fun Unterschlupf finden. In den ersten beiden Jahren seien es etwa um die 30 bis 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewesen.

Mit der diesjährigen dritten Auflage endet die Projektphase. Ob es im nächsten Jahr eine Fortsetzung des Teenie-Fun gibt, ist gemäss Rita Niederberger von der Pro Juventute Nidwalden nicht klar.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.