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STANS: Tierschutzanwalt-Initiative gibt zu reden

Im Hotel Engel in Stans wurde über Pro und Kontra der Tierschutzanwalt-Initiative diskutiert. Auch das zahlreich erschienene Publikum konnte sich in die Diskussion einbringen.

Die Podiumsdiskussion fand am Freitagabend im Hotel Engel in Stans statt. Der Zürcher Tierschutzbund und der Nidwaldner Tierschutzverein hatten eingeladen, die Tierschutzanwalt-Initiative des Schweizer Tierschutzes zu diskutieren.

Referenten Pro waren Dr. jur. Gieri Bolliger, Geschäftsleiter der Stiftung für das Tier im Recht, Barbara Marty-Kälin, Mitglied des Zentralvorstandes des Schweizer Tierschutzes und alt Nationalrätin. Kontra wurde vertreten durch Dr. med. vet. Josef Stirnimann, Kantonstierarzt Luzern und Martin Ambauen Präsident des Zentralschweizer Bauernverbandes.

Barbara Marty betonte, dass Tieranwälte nicht eingesetzt würden, um «hinter Heimtierhaltern und Bauern herzuschnüffeln», sondern die Tiere vor Gericht vertreten, wenn Verstösse bereits gerichtlich geahndet würden. Dr. Stirnimann meinte, ein Tierschutzanwalt würde nur hohe Kosten verursachen, dem einzelnen Tier jedoch keinen Nutzen bringen.

Auch das zahlreich erschienene Publikum hatte Gelegenheit, sich in die Diskussion einzubringen und Fragen zu stellen. Dabei wurden insbesondere Beispiele für Fälle genannt, welche nicht durch das Veterinäramt oder den Kantonstierarzt geahndet wurden.

ost

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