STANS: Unterschutzstellung des Bauernhauses Klostermatt

Das Kloster St. Klara, als Eigentümerin, hat Ende 2013 die Unterschutzstellung des Bauernhauses Klostermatt beantragt. Der Nidwaldner Regierungsrat heisst den Antrag gut.

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Das Wohnhaus Klostermatt in Stans. (Bild: Gemeinde Stans)

Das Wohnhaus Klostermatt in Stans. (Bild: Gemeinde Stans)

Beim Bauernhaus Klostermatt mit Baujahr 1850 handelt es sich um einen seltenen Typ eines Nidwaldner Bauernhauses. Auf dem quadratischen Sockel steht ein drei Wohngeschosse umfassender Holzbau, der mit einem Satteldach mit Quergiebel gedeckt ist. Das aus dem Volumen hervortretende Treppenhaus befindet sich unter einem Quergiebel und weist auf eine frühe Nutzung als Mehrfamilienhaus hin. Das Bauernhaus ist Teil des historischen Ortsbildes von nationaler Bedeutung. Es handelt sich um ein schützenswertes Kulturobjekt an prominenter Lage oberhalb des historischen Kerns von Stans.

Die Eigentümerin, das Kloster St. Klara, hat beim Kanton am 28. November 2013 einen Antrag auf Unterschutzstellung ihres Wohnhauses gestellt, um das Bauernhaus, das im Bauinventar der Gemeinde Stans mit Status „schützwürdig B“ aufgeführt ist, zu erhalten und fachgerecht zu restaurieren.

Der Nidwaldner Regierungsrat hat gestützt auf das Denkmalschutzgesetz mit Beschluss vom 16. September 2014 das gesamte Gebäude unter Schutz gestellt. Das Bauernhaus Klostermatt, Parzelle 326, darf ohne die Bewilligung des Kantons somit weder abgebrochen noch baulich verändert werden. Veränderungen am Schutzobjekt oder in dessen näherem Sichtbereich setzen die Zustimmung der Kommission für Denkmalpflege oder eines Fachausschusses dieser Kommission voraus. So ist gewährleistet, dass im näheren Sichtbereich das Gebäude in seiner Wirkung nicht beeinträchtigt wird.

pd