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STANS: Vier Künstler nehmen sich in Nidwalden alter Architektur-Hefte an

Vier Künstler haben sich von 20 über 40-jährigen Zeitschriften inspirieren lassen. Was daraus entstanden ist, präsentieren sie nun in Stans in einer Ausstellung. «Sammelstelle archithese» heisst diese und ist ab Freitag im Nidwaldner Museum Winkelriedhaus zu sehen.
Die Architekturzeitschrift archithese. (Bild: PD/Nidwaldner Museum)

Die Architekturzeitschrift archithese. (Bild: PD/Nidwaldner Museum)

Der Hergiswiler Architekt Hans Reinhard und der Luzerner Kunsthistoriker Stanislaus von Moos wollten 1971 «einen konstruktiven Beitrag zur Lösung der heutigen Architekturprobleme» leisten und gründeten darum die Architekturzeitschrift «archithese». Diese entwickelte sich zu einem intellektuellen Forum für Fragen des Städtebaus und der Architektur im In- und Ausland. Das Magazin wird vom Verband freierwerbender Schweizer Architekten (FSAI) herausgegeben.

40 Jahre nach der Ersterscheinung dienen 20 Hefte aus den Jahren 1972 bis 1976 nun vier international tätigen Künstlern als Bezugspunkt für eine Ausstellung. Samuli Blatter, Katalin Deér, Gregor Eldarb und Sophie Nys befragen und aktualisieren in ihren Arbeiten das typografische Erscheinungsbild der Zeitschrift oder die darin behandelten Themen, wie die Ausstellungsmacher anlässlich der Vernissage vom Freitag mitteilten.

Deér etwa lässt in ihrem Werk das Körperhafte der Hefte in Erscheinung treten. Nys dagegen stieg für ihren Beitrag ins Archiv und transformiert und positioniert Objekte und Bilder des Alltags neu. Hypothetische Räume und spekulative Formen schafft Eldarb mithilfe von Zeichnungen, Objekten und Videos. Blatter schliesslich weitet durch das Prinzip der Flächenschichtung die zweidimensionalen Bildträger in die Dreidimensionalität aus.

Die Ausstellung «Sammelstelle archithese» überführe die Zeitschriftenreihe in einen Dialog mit der zeitgenössischen Kunst. Sie erweitere den Wirkungskreis um eine neue Dimension. Kuratiert wird die Schau von Patrizia Keller. Sie ist noch bis am 11. Februar 2018 zu sehen. (sda)

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