STANS: Warum den Wellenberg nicht streichen?

In Stans ist eine Plattform Wellenberg gegründet worden. Sie will die Mitsprache der Bevölkerung in dieser Frage sicherstellen.

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Der Wellenberg bei Wolfenschiessen. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Wellenberg bei Wolfenschiessen. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Wellenberg ist eines von sechs möglichen Standortgebieten für ein Endlager für atomare Abfälle. Unter dem Stichwort «regionale Partizipazion» ist im Auswahlverfahren des Bundes sichergestellt, dass die lokale Bevölkerung mitreden kann. Am Dienstag, 1. Juni, ist in Stans die Plattform Wellenberg gegründet worden, die dieses Ziel verfolgt.

Matthieu Buchs vom Bundesamt für Energie erklärt im Interview, warum man das Verfahren so aufwendig gestaltet, wenn doch die ablehnende Haltung der Leute in der Region offensichtlich ist. «Der Bundesrat hat mit dem Sachplan geologische Tiefenlager ein Auswahlverfahren festgelegt, welches in einem transparenten und nachvollziehbaren Prozess zu Lagerstandorten führen soll», sagt Buchs. «Nach diesen Regeln musste die Nagra aufgrund von sicherheitstechnischen Kriterien Standortvorschläge unterbreiten. Diese wurden durch die zuständigen Behörden geprüft, und es zeigt sich, dass der Wellenberg aus sicherheitstechnischer Sicht im Verfahren bleibt.»

Geri Wyss

Das ausführliche Interview mit Matthieu Buchs lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung»