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STANS: Wiesenbergstrasse: Günstigere Sanierung verlangt

Die sanierte Strasse von Dallenwil auf den Wiesenberg soll weniger komfortabel ausgebaut werden als vom Regierungsrat beantragt. Dies verlangt die landrätliche Kommission für Bau, Planung, Landwirtschaft und Umwelt.
Eingangs der Wiesenbergstrasse weist ein Schild auf die Gewichtslimiten und weitere Einschränkungen hin. (Das Bild wurde im September aufgenommen). (Archivbild: Martin Uebelhart)

Eingangs der Wiesenbergstrasse weist ein Schild auf die Gewichtslimiten und weitere Einschränkungen hin. (Das Bild wurde im September aufgenommen). (Archivbild: Martin Uebelhart)

Die Wiesenbergstrasse soll in vier Etappen zwischen der Lourdesgrotte und der Abzweigung Wirzweli saniert werden. Die Kantonsstrasse soll dabei als nicht wintersichere Strasse gebaut werden, auf der maximal 32 Tonnen schwere Lastwagen fahren dürfen, und vor allem den Anwohnern zur Verfügung stehen. Das Ausflugsgebiet ist auch mit zwei Seilbahnen erschlossen.

Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, für die erste Sanierungsetappe für den Abschnitt Lourdesgrotte bis Fulplattencheer 6,55 Millionen Franken zu sprechen. Die parlamentarische Finanzkommission unterstützt dies. Opposition kommt aber von der Baukommission, wie deren am Samstag publiziertem Antrag zu entnehmen ist.

Die Baukommission beantragt dem Parlament mit 6 zu 4 Stimmen bei einer Enthaltung, den Kredit um 0,63 Millionen Franken auf 5,92 Millionen Franken zu kürzen. Die Kommission möchte die einspurige Strasse mit weniger Ausweichstellen versehen, dies um die Kosten zu reduzieren, aber auch um die Strasse für nicht Ortsansässige nicht zu attraktiv zu machen.

Das reduzierte Projekt könnte zwar bei den weiteren Bauetappen wegen der erschwerten Logistik zu Zusatzkosten von mehreren hunderttausend Franken führen. Zudem sind Probleme bei der Benutzung privater Vorplätze als Ausweichstellen möglich.

Die Baukommission erachte die Vorteile einer reduzierten Variante aber als gewichtiger als die Nachteile, heisst es in ihrem Bericht. Private Zufahrten könnten als Ausweichstelle dienen. Ferner könnten mit einer vorausschauenden Fahrweise längere Rückwärtsfahrten verhindert werden.

Der Landrat wird am 16. Dezember die Vorlage behandeln. (sda)

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