STANS: Zuhörer sind von Gedenkanlass tief bewegt

Am Wochenende jährte sich der verheerende Dorfbrand zum 300. Mal. Mit einem eindrücklichen Musikereignis wurde der Katastrophe gedacht.

Romano Cuonz
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Stans gedachte des Dorfbrands vor 300 Jahren mit einem tonalen Werk. Mit von der Partie: ein Ad-hoc-Chor (oben) sowie die beiden Komponisten Coal (links) und Sarah Bowman (rechts). (Bilder Remo Nägeli)

Stans gedachte des Dorfbrands vor 300 Jahren mit einem tonalen Werk. Mit von der Partie: ein Ad-hoc-Chor (oben) sowie die beiden Komponisten Coal (links) und Sarah Bowman (rechts). (Bilder Remo Nägeli)

Der Nidwaldner Hauptort machte am Wochenende einen Zeitsprung zurück um 300 Jahre. Auf den Tag genau brachte damals ein Grossbrand viel Leid über Stans. In der Brandnacht 1713 wurden nicht weniger als 81 Gebäude zerstört, das Dorf glich in weiten Teilen einer riesigen Schutthalde.

Mit einer besonderen Komposition machten sich in der Nacht auf Sonntag rund 100 Musiker unter der Leitung von Coal und seiner Frau Sarah Bowman auf die Spuren des verheerenden Ereignisses. Im Freien auf dem Dorfplatz und in der Kirche zog das emotionale Werk hunderte von Zuschauern und Zuhörern in seinen Bann. Ein mehr als würdiger Gedenkanlass.

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