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STANS: Zweiter Prototyp des PC-24 hebt ab

Seit knapp einem halben Jahr laufen die Flugtests mit dem PC-24. Am Montagmorgen war der zweite Prototyp zum ersten Mal in der Luft.
Der zweite PC-24 Prototyp hob am Montagmorgen auf dem Flugplatz Buochs ab. (Bild PD)

Der zweite PC-24 Prototyp hob am Montagmorgen auf dem Flugplatz Buochs ab. (Bild PD)

Die Pilatus-Flugzeugwerke AG bestätigte den Erstflug des zweiten PC-24 Prototyps auf Anfrage von Nidwaldnerzeitung.ch. Der «Super Versatile Jet» sei am Montagmorgen um 10.06 Uhr vom Flugplatz Buochs abgehoben und gegen 11.30 Uhr sicher zurückgekehrt, schreiben die Pilatus-Flugzeugwerke in einer Mitteilung.

Nun durchlaufe der zweite PC-24 das Testflugprogramm. Insgesamt sind rund 2300 Flugstunden geplant. Das Flugzeug wird nach ersten Testflügen in der Schweiz hauptsächlich in den USA und in Kanada zum Einsatz kommen. Dort werden verschiedenste Systemtests und Zertifizierungsflüge durchgeführt. Einen speziellen Fokus legt «Pilatus» auf das Testen der elektronischen Geräte an Bord sowie den Autopiloten.

«Die Flüge mit dem ersten Prototyp verliefen bisher planmässig», schreibt die Pilatus-Flugzeugwerke AG in einer Mitteilung. Mit dem Flugzeug wurden seit Mai insgesamt 143 Flugstunden in 87 Flügen absolviert. Im Mai kamen rund 2000 Zaungäste und Mitarbeiter zum Flughafen Buochs, um sich die Premiere aus nächster Nähe anzuschauen (wir berichteten »). In der Luft wurden zahlreiche aerodynamische Tests durchgeführt. Dazu gehören Tests im Zusammenhang mit den Langsamflugeigenschaften, Schwerpunkt- und sogenannte Flattertests sowie Flüge in grossen Höhen. Pro Flug standen im Schnitt 15 Prüfpunkte auf dem Programm. Dazu kamen noch umfangreiche Bodentests. «Natürlich sind wir auf einzelne Probleme gestossen», sagt Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk. Aber Sinn und Zweck eines Prototyps sei es ja, diese herauszufinden, um sie im Anschluss korrigieren zu können.

Der PC-24 ist das erste Düsenflugzeug der Stanser Flugzeugwerke. Diese hatten sich bisher auf Propellermaschinen spezialisiert. Das 17 Meter lange Geschäftsflugzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von knapp 790 km/h soll auch auf Sand- und Schotterpisten landen können. Der Listenpreis für eine Maschine beträgt rund 8,9 Millionen US-Dollar.

Noch eine Weile dauern wird es, bis die Zertifizierung des Flugzeugs und erste Auslieferungen an die Kunden erfolgen werden. Diese sind für das Jahr 2017 geplant.

rem/om

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