STANSER ÄLPERCHILBI: Für die Butzi gibts einen Walliser Tannenbart

Die Stanser Älperchilbi ist ohne das Butzipaar nicht vorstellbar. Nach 35 Jahren war ihr Kleid zerschlissen. Mit künstlerischer Mithilfe wurde ein neues geschaffen.

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Die neuen Butzikleider können an der Stanser Älperkilbi am Sonntag, 18. Oktober, live bestaunt werden. (Bild Robert Hess/Neue NZ)

Die neuen Butzikleider können an der Stanser Älperkilbi am Sonntag, 18. Oktober, live bestaunt werden. (Bild Robert Hess/Neue NZ)

Die Verantwortlichen für die Älperchilbi 2008 wurden von Butzivater Stefan Lussi mit der Meldung überrascht, er nehme dieses Amt nur an, wenn neue Butzikleider angeschafft würden. Diese hatten immerhin ein Alter von 35 Jahren. Wer die Butzi im Einsatz sieht, kann sich gut vorstellen, dass diese Kleider in den Jahren einiges abbekommen haben. Mit Flicken und Ausbessern war nichts mehr zu machen.

Der erste Pfleger, Josef Joller, nahm sich der Aufgabe an und wurde unterstützt durch das Organisationskomitee 2008 unter Führung von Hauptmann Edi Engelberger. Durch Fredi Odermatt als künstlerischen Berater und Gestalter der Gesichtsmasken und das Atelier Weiblich.er in Stans mit Tanja Rutschmann und Brigitte Fries war ein engagiertes Team an der Arbeit. Josef Joller war im Bündnerland und im Wallis auf der Suche nach dem Tannenbart (graue, flechtenartige Tannenfäden) – und wurde im Wallis fündig.

Werner Flury

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.