Stanser Forscher: Nahe am Nobelpreis

Mit seiner Klettersport-Erfindung hat der Stanser Pius Theiler europaweit für Furore gesorgt. Als Belohnung ist er zur Nobelpreisverleihung eingeladen.

Drucken
Teilen
Bei einem Absturzt klemmt der Haken fest: Pius Theiler mit seiner Erfindung. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Bei einem Absturzt klemmt der Haken fest: Pius Theiler mit seiner Erfindung. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Für seine Maturaarbeit über ein mobiles Klemmgerät beim Klettern erhielt Pius Theiler eine Sonderauszeichnung bei «Schweizer Jugend forscht» und räumte vor kurzem am Europäischen Wettbewerb für Nachwuchsforscher in Helsinki vier Preise ab. Als Produkt seiner Maturaarbeit entwarf der 19-jährige Stanser ein Klemmgerät, das an Rillen, Säulen oder vorstehenden Gesteinsformationen angebracht werden kann. Bisher gab es nur solche, die in Rissen platziert werden können.

Nun wurde Theiler sogar nach Stockholm eingeladen, um am 10. Dezember bei der Verleihung des Nobelpreises dabei zu sein. Des weiteren ist er einer von weltweit 20 Personen, die in Stockholm am internationalen Seminar für Naturwissenschaftler teilnehmen dürden. Und vom Erfolg seiner Erfindung ist Theiler überzeugt. «Das Interesse an meinen Klemmgeräten ist vorhanden. Und technologisch habe ich den Herstellungsprozess so weit verfeinert, dass es möglich ist, mit kleinen Änderungen Seriengeräte zu produzieren», sagt er im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag».

Olivier Mattmann

Das ausführliche Interview mit Pius Theiler lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» oder als Abonnent/in kostenlis im E-Paper.