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STANSER MUSIKTAGE: Für Veranstalter beginnt der Endspurt

Nach stürmischen Zeiten mit finanziellen Engpässen und Konzeptänderungen sind die Musiktage wieder in ruhigeren Gewässern unterwegs. Ein Jahr der Konsolidierung steht an. Anpassungen beim Angebot und im Rahmenprogramm gibt es dennoch.
Oliver Mattmann
Im letzten Jahr haben unter anderem Chrimafrä und Ländler Panache die Bühne auf dem Dorfplatz bespielt. (Bild: Nadia Schärli / LZ (Stans, 5. April 2016))

Im letzten Jahr haben unter anderem Chrimafrä und Ländler Panache die Bühne auf dem Dorfplatz bespielt. (Bild: Nadia Schärli / LZ (Stans, 5. April 2016))

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

Nur noch gut einen Monat bis zur 22. Ausgabe der Stanser Musiktage (25. bis 30. April). Doch hat man das Gefühl, es sei verdächtig ruhig rund ums Festival. Der Schein trügt nicht ganz. «Im Vorjahr war die finanziell bedingte Pause von 2015 noch allgegenwärtig. Es hat alle interessiert, wie es weitergeht», erzählt Co-Festivalleiterin Esther Unternährer. «Heuer können wir uns wieder mehr auf unsere eigentliche Arbeit fokussieren.»

Firmen-Aktion: Es hat noch Luft nach oben

Dass die Stanser Musiktage (SMT) wieder spürbar in ruhigeren Gewässern unterwegs sind, ist nicht zuletzt auf das Festival 2016 zurückzuführen. Die Straffung des Budgets und inhaltliche Umstellungen wie Konzerte auf dem Dorfplatz und die Essenszone neu im Steinmätteli trugen offenbar Früchte. «Wenn man bedenkt, dass wir neuerlich Wetterpech hatten, so darf das Plus von 3000 Franken im Vorjahr als Erfolg gewertet werden», ergänzt Esther Unternährer.

Mit der Reduktion auf weniger Standorte und der Sanierung der Finanzen konnte auch das Vertrauen bei Sponsoren und weiteren Partnern zurückgewonnen werden, betont die Co-Festivalleiterin. «Wir befinden uns auf einem gesunden Weg, aber wir schwimmen nicht im Geld und müssen weiterhin sehr sorgfältig mit den Ausgaben umgehen.» Nach dem Wegfall der Credit Suisse als Hauptsponsor riefen die Veranstalter unter anderem die Aktion «250 pro SMT» ins Leben. 250 Firmen und Private sollen das Festival mit je 250 Franken unterstützen, aktuell steht man bei 172. «Wir freuen uns über jeden Beitrag, der jetzt noch eintrifft.» Man lasse die Aktion noch bis Ende der diesjährigen Ausgabe laufen und entscheide dann, ob man sie wiederhole. Wer als Besucher die SMT unterstützen will, kann neu ein Festivalabzeichen für 10 Franken beziehen.

Eine neuerliche Herausforderung ist auch die Suche nach genügend Helfern. Rund 600 braucht es für einen reibungslosen Ablauf des einwöchigen Grossanlasses. «Den allergrössten Teil bringen wir jeweils gut zusammen, insofern ist die Situation nicht prekär», relativiert Esther Unternährer. Und dennoch brauche es hier noch einen Effort. «Freiwillige sind nach wie vor willkommen.» Nebst der Verpflegung warten auf die Helfer je nach Einsatzstunden Bons, T-Shirts, Konzerttickets und eine Einladung zum Helferfest.

Stubeten auf neuer «Länzgi-Bühne»

Noch etwas anziehen dürfe auch der Vorverkauf für die 22 Konzerte im Hauptprogramm, meint die Co-Festivalleiterin. «Wir erwarten einen Endspurt.» Nervös wird sie aber nicht. Zuletzt habe sich der Trend verstärkt, dass potenzielle Zuhörer sich spontaner, sprich kurzfristiger für einen Besuch entscheiden. Am Programm liege es nicht. «Dieses ist erneut sehr vielfältig, international und umfasst verschiedenste Stilrichtungen.» Sie rät dem Publikum, den Vorverkauf zu benutzen. So sei etwa der Auftritt von Elritschi mit dem Echo vom Spannort bereits ausverkauft, und auch für andere Konzerte schwinde das Ticketkontingent.

Nicht schwinden soll der Publikumsaufmarsch bei den Gratiskonzerten auf dem Dorfplatz. Im Gegenteil: Die Organisatoren lassen die Bands neu zwei Sets um 20 sowie 21.45 Uhr spielen. Davor, dazwischen und danach legt ein DJ auf. «Immer in einer vernünftigen Lautstärke, sodass wir die Konzerte im Beinhaus oder in der Kirche nicht konkurrenzieren und die Immissionen für Anwohner in einem erträglichen Rahmen bleiben», erwähnt Unternährer. Für Besucher mit kleinem Hunger wird das Snack-Angebot auf dem Dorfplatz ausgebaut, unter anderem mit einer eigens kreierten SMT-Wurst.

Eine Neuerung gibts auch beim Esszelt Steinmätteli. Dort wird die «Länzgi-Bühne» in Anlehnung an den neuen Hauptpartner Migros Kulturprozent/Länderpark aufgestellt, auf der Volksmusikformationen täglich eine Stubete anreissen. «Die Auftritte sind nicht rein konzertant, es darf mitgewippt, getanzt und geplaudert werden», sagt Unternährer, die eine «grosse Vorfreude» auf den 25. April verspürt. «Das Wetter kann machen, was es will, es wird so oder so eine schöne Woche.»

Hinweis

Tickets und weitere Infos unter www.stansermusiktage.ch

«Das Wetter kann machen, was es will, es wird so oder so eine schöne Woche.» Esther Unternährer, Co-Festivalleiterin. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

«Das Wetter kann machen, was es will, es wird so oder so eine schöne Woche.» Esther Unternährer, Co-Festivalleiterin. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ) (Neue Nidwaldner Zeitung))

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