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STANSER MUSIKTAGE: Helfer verpflegen Helfer

In einer eigenen Helferbeiz wird für die Verpflegung Freiwilliger und der Künstler an den Musiktagen gesorgt. Verantwortlich dafür sind Melanie Ittmann und Deborah Niederberger mit ihrem 27-köpfigen Team.
Isabel Christen
Deborah Niederberger (links) und Melanie Ittmann sorgen für das Wohl ihrer Mithelfer in der dafür eigens eingerichteten Beiz im Spritzenhaus. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 26. April 2017))

Deborah Niederberger (links) und Melanie Ittmann sorgen für das Wohl ihrer Mithelfer in der dafür eigens eingerichteten Beiz im Spritzenhaus. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 26. April 2017))

Isabel Christen

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Vor dem Auftritt auf dem Stanser Dorfplatz kommen die Volksmusikkünstler Zuckdraht zur Stärkung in die Helferbeiz im Spritzenhaus Stans. Lukas Bircher lobt den guten Wein, und Linus Bircher ist gerade dabei, sich für eine zweite Portion auf den Weg zum Buffet zu machen. Dieses ist dicht gefüllt mit frischen Salaten, warmen Speisen, Früchten und Süsswaren.

Die Helferbeiz ist an den Stanser Musiktagen jeden Abend von 17 bis 22 Uhr für Helfer und die Musikkünstler auf dem Dorfplatz geöffnet. Insgesamt werden über 1000 Mahlzeiten an sie verteilt. Während sich Künstler und Helfer verköstigen lassen, können sich die Leiterinnen Melanie Ittmann und Deborah Nieder­berger entspannt zurücklehnen.

Kurze Suche nach Freiwilligen

Die beiden Primarlehrerinnen aus Stans übernahmen zum zweiten Mal die Leitung der Helferbeiz. Auf die Frage, wie sie zu dieser Aufgabe kamen, schaut sich das eingespielte Leitungsteam schmunzelnd an. Schon vor acht Jahren seien sie in der Helferbeiz tätig gewesen. Die Mitarbeit habe ihnen so gut gefallen, dass es für sie feststand, sich als zukünftige Ressortleiterinnen anzubieten. Die lockerere Einsatzzeit für die Leiterinnen während des Festivals ist auf ihre genaue Planung zurückzuführen. Als Erstes machten sie sich schon im Winter auf die Suche nach Freiwilligen. Diese 27 Helfer fanden sie erfreulicherweise sehr schnell. Meist sind es Personen, die schon in früheren Jahren an den Stanser Musiktagen mitgeholfen haben und durchschnittlich zwei Abende arbeiten. Vor der Organisation aller benötigten Materialien für die Verpflegung erstellten Ittmann und Niederberger eine Essenseinteilungsliste, um auf allfällige Wünsche oder Allergien der Helfer einzugehen. Die Lebensmittel für die Sandwiches werden vom «Nidwaldner Buirä Apéro» gebracht und von fleissigen Mitwirkenden tagsüber gestrichen. Das warme Essen liefert das Restaurant Höfli in Stans. Jeden Tag werden die Helfer von neuen Menüs wie Ghacktem mit Hörnli, Penne oder Gulasch überrascht. Natürlich gebe es immer Personen, die nicht ganz zufrieden seien, sagt Niederberger. Dennoch seien die Helfer grundsätzlich sehr dankbar.

Im Gegenzug sind Niederberger und Ittmann erfreut über die Verlässlichkeit der Helfer in ihrem Team. Ihre Aufgabe als Ressortleiterinnen sei keine grosse Herausforderung, jedoch müsse man «dranbleiben», sagt Ittmann. Die beiden Freundinnen geniessen die familiäre Stimmung innerhalb der Helfer und begrüssen es, dass ein kleiner Teil der Künstler mit den Helfern isst. «Es ist sogar schon vorgekommen», erzählt Ittmann schwärmend, «dass Musiker spontan ihre Instrumente auspackten und eine Jamsession in der Helferbeiz starteten.»

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