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Stanser verabschieden Kommandant nach 2940 Einsätzen

An der Agathafeier blickte die Stützpunktfeuerwehr auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Und verabschiedete sie sich von einem langjährigen Kameraden.
Edi Ettlin
Kommandant André Imboden (Mitte) und Vereinspräsident Armin Schneider (links) bedanken sich bei Fredy Achermann, der die Feuerwehr Stans bis Ende Dezember als Kommandant geführt hatte. (Bild: Edi Ettlin (Stans, 8. Februar 2019))

Kommandant André Imboden (Mitte) und Vereinspräsident Armin Schneider (links) bedanken sich bei Fredy Achermann, der die Feuerwehr Stans bis Ende Dezember als Kommandant geführt hatte. (Bild: Edi Ettlin (Stans, 8. Februar 2019))

Wie jedes Jahr um den Tag der heiligen Agatha, Schutzpatronin der Feuerwehr, versammelten sich aktive und ehemalige Stanser Feuerwehrleute im oberen Beinhaus zur Agathafeier. Dieses Jahr gedachten sie besonders den im letzten Jahr verstorbenen Ehrenmitgliedern Bruno Leuthold und Edwin Achermann. An der anschliessenden Generalversammlung im Feuerwehrlokal stand dann der Jahresbericht des Feuerwehrkommandanten André Imboden im Zentrum.

Genau 100 Ernstfalleinsätze listet dieser Bericht auf. 53 Einsätze entfielen auf die Aufgaben der Stanser Feuerwehr in der Gemeinde. Darunter waren einige Alarme durch Brandmeldeanlagen, aber auch Ölspuren musste die Feuerwehr mehrmals von den Strassen entfernen. 47 Einsätze fanden im Rahmen der kantonalen Stützpunktaufgaben statt. Dazu gehört die Unterstützung der Nidwaldner Feuerwehren mit Spezialgeräten, aber auch zu Einsätzen auf der Autobahn rückt die Stanser Feuerwehr aus.

Einer dieser Einsätze galt einem brennenden Auto im Kirchenwaldtunnel. Dass dabei die Tunneleinrichtung keine grösseren Hitzeschäden erlitt, ist unter anderem der regelmässigen Ausbildung zuzuschreiben. So leisteten Stanser Feuerwehrleute allein im letzten Jahr 22 Kurstage in Übungszentren für Tunnelbrände. Aber auch die Bilanz der internen Ausbildung ist beachtlich: An 82 Proben und Übungen der verschiedenen Gruppen kumulierten sich 3625 Ausbildungsstunden. Höhepunkt dieses Programms war sicherlich die Einsatzübung beim Chäslager im September.

Einsatzübung der Feuerwehr beim Chäslager. (Bild: Edi Ettlin (Stans, 14. September 2018))

Einsatzübung der Feuerwehr beim Chäslager. (Bild: Edi Ettlin (Stans, 14. September 2018))

Anlässlich der Versammlung betonte André Imboden, dass die Einsatzbereitschaft keineswegs selbstverständlich ist. «Ihr macht das mit Leidenschaft, beweist Mut und übernehmt Verantwortung», formulierte er seine Dankesworte an die Kameraden.

In 31 Jahren leistete Achermann 2940-mal Dienst

Unter grossem Applaus dankte Kommandant Imboden auch seinem Amtsvorgänger Fredy Achermann, der die Feuerwehr auf Ende Jahr verlassen hat. Auf Achermann trifft das Wort Leidenschaft ganz besonders zu, hat er doch innerhalb der Organisation unzählige Aufgaben ausgeführt. Sein Dienstbüchlein belegt, dass er in 31 Jahren 2940-mal die Feuerwehruniform angezogen hat und zu einem Dienst angetreten ist.

Unter den Traktanden des Feuerwehrvereins, dem gesellschaftlichen Teil der Feuerwehr, gab es Neuwahlen in den Vorstand. Die Vorstandsmitglieder Silvia Keiser und Roy Arnosti traten zurück. Vereinspräsident Armin Schneider bedankte sich für ihre geleistete Arbeit. Die Versammlung wählte Nadine Schegg und Manuel Odermatt neu in den Vorstand.

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