Stanser Verkehrsprobleme gesamtheitlich betrachten

Der Landrat hat ein Postulat von Andreas Gander (CVP) zum Verkehr in Stans einstimmig überwiesen. Hintergrund ist, dass der Strassenverkehr wegen geschlossener Bahnschranken oft ins Stocken kommt.

Martin Uebelhart
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Beim Bahnübergang beim Karliplatz in Stans kommt es bei geschlossenen Barrieren der Zentralbahn immer mal wieder zu Rückstaus.(Bild: Oliver Mattmann (Stans, 22. Dezember 2017))

Beim Bahnübergang beim Karliplatz in Stans kommt es bei geschlossenen Barrieren der Zentralbahn immer mal wieder zu Rückstaus.(Bild: Oliver Mattmann (Stans, 22. Dezember 2017))

Bei geschlossenen Barrieren kommt es in Stans oft zu Rückstaus auf den Strassen. Diese Verkehrssituation hat Andreas Gander (CVP, Stans) und den inzwischen aus dem Landrat zurückgetretenen Hans-Peter Zimmermann (CVP, Stans) bewogen, die Regierung aufzufordern, das Verkehrsregime mit der Gemeinde Stans bei der Robert-Durrer-/Buochserstrasse neu zu überdenken, Varianten mit Vor- und Nachteilen aufzuzeigen und eine Bestvariante vorzuschlagen. Weiter forderten sie in ihrem Postulat, es solle mit allen Beteiligten eine barrierefreie Querung der Zentralbahn im Dorfzentrum geprüft und die Kosten geschätzt, sowie die Finanzierung und der Zeithorizont einer Realisierung aufgezeigt werden.

Der Landrat ist gestern dem Antrag der Regierung gefolgt und hat einstimmig eine abgeänderte Version des Vorstosses überwiesen. So sollen die Planungen für eine Neugestaltung des Knotens Robert-Durrer-/Buochserstrasse vorangetrieben und mit der Gemeinde Stans koordiniert werden. In einem zweiten Schritt sind die Möglichkeiten einer Entflechtung von Strasse und Bahn durch die Gemeinde Stans, die Zentralbahn und den Kanton gemeinsam zu erarbeiten. Andreas Gander gab gestern seiner Hoffnung Ausdruck, dass eine entsprechende Studie noch in dieser Legislatur vorgelegt werde.