STANSERHORN: Blitz tötet 24 Schafe auf der Rinderalp

Was für andere ein Spektakel am Himmel war, endete für Karl Scheuber tragisch. Ein Blitz tötete 24 seiner Schafe, die er am Stanserhorn sömmert.

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Karl Scheuber (vorne), seine Frau Irmgard (hinten) und sein Kollege Richi Imhof packen ein totes Schaf in einen Sack. (Bild pd)

Karl Scheuber (vorne), seine Frau Irmgard (hinten) und sein Kollege Richi Imhof packen ein totes Schaf in einen Sack. (Bild pd)

Ein grausiger Anblick bot sich Schafhalter Karl Scheuber und seinem Sohn am Samstag, 17. Juli, auf der Rinderalp beim Stanserhorn, etwa 30 Gehminuten unterhalb der Bergstation: Auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern liegen tote Schafe, ihre Körper sind geschunden, weisen Brandspuren auf. Sie sind am Freitagabend durch einen Blitz getötet worden, der in eine Tanne in der Nähe eingeschlagen hatte.

Zusammen mit seinem Sohn sömmert er im Zuerwerb als Pächter von Ende Mai bis Ende September rund 90 Muttertiere auf dieser Alp. Nun fielen 15 Schafe von seinem Sohn und 9 aus seiner Herde dem Blitz zum Opfer. Der Verlust eines Viertels der Herde sei ein herber Rückschlag. «Damit geht jahrelange Aufbauarbeit verloren», sagt der 55-Jährige. «Ich muss wieder fast von vorne anfangen.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.