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STANSERHORN: Nach der Arbeit via Gleitschirm heimzu

Rolf Kälin startet am Samstag seine erste Saison als Gastgeber auf dem Stanserhorn. Für ihn geht ein Lebenstraum in Erfüllung, nicht zuletzt, weil er von zu Hause Sicht auf seinen Arbeitsort hat.
Matthias Piazza
«Wir müssen sparsamer mit Wasser umgehen als im Tal.» Rolf Kälin, Stanserhorn-Gastgeber

«Wir müssen sparsamer mit Wasser umgehen als im Tal.» Rolf Kälin, Stanserhorn-Gastgeber

Interview: Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Wenn am Samstag die Stanserhornbahn ihren Sommerbetrieb aufnimmt, werden die Berggänger im Drehrestaurant Rondo­rama von einem neuen Gastgeber begrüsst. Rolf Kälin (45) freut sich auf seinen neuen Arbeitsort auf 1900 Metern – aus verschiedenen Gründen.

Rolf Kälin, wie fühlen Sie sich wenige Tage vor Ihrer Premiere?

Fantastisch, es läuft alles wie am Schnürchen, wie in einem Bienenhaus. Jeder weiss, was zu tun ist. Die Stimmung ist super, die Vorfreude steigt täglich.

Wie haben Sie sich auf Ihre erste Saison vorbereitet?

Ich durfte schon im März mit der Arbeit auf dem Stanserhorn anfangen, die Mitarbeiter und Lieferanten kennen lernen, an der Mitarbeiterschulung teilnehmen. Zurzeit sind wir im Endspurt. Die ersten Lebensmittellieferungen kommen jetzt. Die Speisekarten müssen noch auf Französisch übersetzt werden. Der Teufel steckt eben im Detail.

Sie leiteten acht Jahre das Kongresszentrum Gersag in Emmenbrücke und die Restauration im Hallen- und Freibad Mooshüsli in Emmen. Was ist anders am neuen Arbeitsplatz?

Im Mooshüsli-Restaurant konnte es an einem schönen Tag sehr stressig sein. Die Gäste eines Bergrestaurants sind viel gelassener, das weiss ich auch von meinen früheren Stellen auf dem Wirzweli und in Zermatt.

Gibt es spezielle Rahmenbedingungen?

Wir müssen auf dem Stanserhorn etwas sparsamer mit Wasser umgehen als im Tal. Von der Infrastruktur war ich positiv überrascht. Die modernen Geräte sind auf die Anforderungen in der Höhe eingestellt, die Platzverhältnisse sind grosszügig. Es braucht einfach etwas mehr Planung, da die Ware mit der Bahn transportiert wird.

Haben Sie Veränderungen im Restaurant geplant?

Nicht gross, ich durfte einen perfekt aufgestellten Betrieb übernehmen. Auf der oberen Terrasse erwägen wir einen bedienten Bereich.

Warum hat es Sie eigentlich auf das Stanserhorn verschlagen?

Ich wohne im Wirzweli mit Blick auf das Stanserhorn. Ich stellte mir schon oft vor, wie toll es wäre, wieder in den Bergen zu arbeiten. Als die Stelle auf dem Stanserhorn frei wurde, habe ich darum zugeschlagen und mich beworben. Nicht nur auf den Job, auch auf den neuen Arbeitsweg freue ich mich. Je nachdem fahre ich mit dem Bike vom Wirzweli zur Zwischenstation Chälti. Stimmt die Thermik, werde ich auch schon mal mit dem Gleitschirm vom Stanserhorn nach Hause fliegen.

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