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Stanserhorn-Präsident Heinz Keller tritt nach zwölf Jahren ab

Wir fragten den abtretenden Verwaltungsratspräsidenten nach seinen Höhepunkten in diesem Amt und seinen Gründen für den Rücktritt. Keller (67) gehörte dem Verwaltungsrat insgesamt 24 Jahre lang an.
Interview Matthias Piazza
Freut sich über den «Edelweiss»-Flieger namens Stanserhorn: VR-Präsident Heinz Keller (links) mit Direktor Jürg Balsiger. (Bild: Eveline Beerkircher, Kloten, 10. April 2019)

Freut sich über den «Edelweiss»-Flieger namens Stanserhorn: VR-Präsident Heinz Keller (links) mit Direktor Jürg Balsiger. (Bild: Eveline Beerkircher, Kloten, 10. April 2019)

Mit der Generalversammlung vom Freitag endete für Heinz Keller eine Ära. 24 Jahre lang war der 67-jährige Stanser im Verwaltungsrat der Stanserhornbahn, den er in den vergangenen 12 Jahren präsidierte.

Warum treten Sie nun als Verwaltungsrat zurück?

Heinz Keller vor der Generalversammlung der Stanserhornbahn am Freitag. (Bild: Philipp Unterschütz, Stans, 26. April 2019)

Heinz Keller vor der Generalversammlung der Stanserhornbahn am Freitag. (Bild: Philipp Unterschütz, Stans, 26. April 2019)

Heinz Keller: Einerseits wollen wir im Verwaltungsrat die laufende Verjüngungskur weiterführen. Anderseits habe ich diese schöne Aufgabe lange genug ausgeübt. Ich habe darum schon vor drei Jahren angekündigt, dass spätestens an der Generalversammlung 2019 Schluss ist. Wir waren ein tolles Gremium, in dem alle nötigen Kompetenzen vorhanden waren.

Was waren für Sie die Highlights dieses Vierteljahrhunderts Stanserhorn?

Die erfolgreiche Cabriobahn, die seit 2012 auf das Stanserhorn fährt und immer noch eine Weltneuheit ist, war für mich das schönste und einschneidendste Erlebnis. An zweiter Stelle folgt die Einführung des Drehrestaurants Rondorama 2001.

«Als weiteres Highlight kommt mir die Wahl von Jürg Balsiger zum Direktor der Stanserhornbahn 1997 in den Sinn. Mit seinen Führungsqualitäten und menschlichen Eigenschaften ist er ein absoluter Glücksfall.»

Wie verschlug es Sie zur Stanserhornbahn?

Als Stanser hatte ich schon immer ein grosses Herz für den Hausberg. Traditionell ist immer ein Stanser Gemeinderat im Verwaltungsrat vertreten. Als ich in den Gemeinderat gewählt wurde, kam mir diese Ehre zu.

Eine unschöne GV erlebten Sie im vergangenen Jahr, als der ehemalige Gastronomieleiter der Versammlung den Antrag stellte, Sie abzuwählen. Hat dies eine Rolle für Ihren Rücktritt gespielt?

Überhaupt nicht. Wie gesagt, fällte ich meinen Entscheid zum Rücktritt schon vor drei Jahren. Und mit dem ehemaligen Gastronomieleiter haben wir schon Anfang des vergangenen Jahres eine gütliche und abschliessende Vereinbarung getroffen.

Die Cabriobahn ist ein Erfolg, die Passagierzahlen nehmen zu. Wird es Ihrem Nachfolger André Britschgi langweilig werden?

Sicher nicht. Unter seiner Ägide wird das Gastronomiekonzept neu entwickelt werden.

André Britschgi ist wie Sie Jurist. Ist dies Bedingung für einen VR-Präsidenten?

Nicht Bedingung, aber ein Vorteil, da ein Unternehmen mit immer mehr Regulierungen konfrontiert ist.

Welche Rolle spielt das Stanserhorn künftig in Ihrem Leben?

Nach wie vor eine grosse Rolle. Ich werde künftig noch öfters auf dem Stanserhorn die Bergluft geniessen und neu auch an ein paar Abenden den Scheinwerfer auf dem Berg oben bedienen.

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