STANSERHORN: Schwerstarbeit in der Höhe

Die Zivilschutzkompanie Stanserhorn lud zum Besuchstag. Dies auf 1900 Metern über Meer.

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Revierförster Edi Halter (r.) erklärte den Verlauf der Arbeiten im Haltiwald ob Oberrickenbach. (Bild Richart Greuter/Neue NZ)

Revierförster Edi Halter (r.) erklärte den Verlauf der Arbeiten im Haltiwald ob Oberrickenbach. (Bild Richart Greuter/Neue NZ)

Die 12 Männer von Zugführer Franz Herger haben zweifellos eine strenge Woche hinter sich. Mit vereinten Kräften entfernten sie im Haltiwald auf rund 1900 Metern über Meer, hoch über Oberrickenbach, rund 200 Meter Lawinennetze. Der Rückbau der restlichen 300 Meter erfolgt später. Eine kräfteraubende Schwerarbeit, die in diesem steilen Gelände volle Konzentration fordert.

Letzten Donnerstag erhielten Behörden, Korporationen und andere Gäste am Besuchstag Gelegenheit, stellvertretend den Schadenplatz Haldiwald zu besichtigen. Der Arbeitsplatz war ab Oberrickenbach über eine Luftseilbahn und eine holperige Fahrt mit einem Transporter zu erreichen. Revierförster Edi Halter, der die Aufträge jeweils mit den Zivilschutzverantwortlichen koordiniert, informierte über die Situation im Gebiet Haldiwald. Vor 60 Jahren, so Edi Halter, seien die Lawinennetze erstellt worden. Inzwischen sind zahlreiche Bäume durch die Netze hindurchgewachsen, und die Netze behindern deren Wachstum.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.