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STANS/SARNEN: Eltern und Kinder in der Veloschule

Eltern wurden von Pro Velo in der Theorie und Kinder in der Praxis im richtigen Umgang mit dem Zweirad informiert.
Markus von Rotz
Oben: Roberta Lischer zeigt das richtige Handzeichengeben. Unten: Das Rundherum- und das Geradeausfahren müssen auch geübt sein. (Bilder Markus von Rotz)

Oben: Roberta Lischer zeigt das richtige Handzeichengeben. Unten: Das Rundherum- und das Geradeausfahren müssen auch geübt sein. (Bilder Markus von Rotz)

Markus von Rotz

Die Kinder üben, um die Tipps der Pro Velo Unterwalden umzusetzen. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))Die Kinder üben, um die Tipps der Pro Velo Unterwalden umzusetzen. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))
Zum Kurs gehört auch das Kennenlernen der Verkehrszeichen. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))Zum Kurs gehört auch das Kennenlernen der Verkehrszeichen. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))
Instruktorin Flavia Zimmermann zeigt den Kindern, wie die Armzeichen vor dem Abbiegen sind. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))Instruktorin Flavia Zimmermann zeigt den Kindern, wie die Armzeichen vor dem Abbiegen sind. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))
Ein Velofahrer übt unter Beobachtung das Abbiegen. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))Ein Velofahrer übt unter Beobachtung das Abbiegen. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))
Zusehen und Zuhören ist hier angesagt. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))Zusehen und Zuhören ist hier angesagt. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))
Die Velofahrer sind zahlreich zum Kurs erschienen. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))Die Velofahrer sind zahlreich zum Kurs erschienen. (Bild: Markus von Rotz (Neue NZ))
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Velokurs für Kinder und Erwachsene

«Die Theorielektion war super», sagte Corin Lichtsteiner im Anschluss daran. Sie habe als Mutter gelernt, wie wichtig es sei, dass man den Kindern klare Sig­nale gebe, weil sie auf der Strasse nicht alles gleich sehen und hören könnten wie Erwachsene. Sie fand es auch hilfreich, dass teilweise mit Videos gearbeitet wurde. So etwa zum Thema Licht und Sichtbarkeit. René Gisler kam mit der Frage an den Anlass vom Samstag, ob er auf dem Velostreifen besser vor oder hinter seinem Sohn fahren solle. Nun habe er den Tipp bekommen, ihm vorauszufahren, wenn es darum gehe, neue Situationen zu lernen, und hinten, wenn es darum gehe, ihn im Auge zu behalten und zu überwachen. Sehr interessant fand er auch die Ausführungen über den toten Winkel von Auto- und vor allem von Lastwagenfahrern. «Ich war überrascht, dass es für uns eine Theorielektion gibt», gestand er, war aber am Schluss von deren Qualität überzeugt. Ergänzend stand dabei auch eine Polizistin für Fragen zur Verfügung.

Schon länger ausgebucht

Der Kurs von Pro Velo Unterwalden vom Samstag war mit zweimal rund 30 Kindern beziehungsweise Vätern und Müttern ausgebucht. Dasselbe gilt für den nächsten Kurs in zwei Wochen in Sarnen. Während die Eltern drinnen im Spritzenhaus Folien, Filme und Broschüren zu Gesicht bekamen, wurden draussen ihre Kinder ab 6 Jahren im richtigen Umgang mit ihrem Velo vertraut gemacht. «Die Kinder sind sehr lernfähig», sagt Mitorganisator Daniel Daucourt aus Erfahrungen der letzten Kurse. «Das Ziel unserer Kurse ist, dass sie die Grundbewegungen richtig einüben und Sicherheit gewinnen, und das Ganze versuchen wir auf spielerische Art.» Das geschah in kleinen Gruppen mit Namen wie Velo, Fuchs oder Frosch. Und mit dem Theorieteil gebe man den Eltern das Wissen weiter, damit sie ihre Kinder im Velo-Alltag unterstützen könnten. «Die Kinder sind in diesem Alter zu jung, um allein im Verkehr unterwegs zu sein.» So könnten sie etwa Distanzen von Fahrzeugen über ihr Gehör noch nicht richtig einschätzen.

Sitzt der Helm richtig?

So wurden die Kinder zuerst zu Fuss darin instruiert, wie man richtig nach hinten schaut und dann die Hand zum Abbiegen ausstreckt. An einem anderen Posten fuhren die einen im Kreis und die Hälfte der Gruppe im inneren kleinen Kreis in Gegenrichtung. Oder beim Fahren einer Acht lernten sie den Vortritt, das vorausschauende Fahren und das richtige und rechtzeitige Bremsen. Mit zum Kurs gehörten auch die Kontrolle, ob der Helm richtig sitzt, oder der Tipp, dass man leichter anfahren kann, wenn man die eine Pedale dafür nicht zuunterst positioniert und dann mit den Füssen anstossen muss.

Während die Kleineren während des Kurses in der Schulhausanlage ihre Runden drehen konnten, gingen die Leiter mit den etwas grösseren Kindern auch auf Quartierstrassen in der Umgebung. Unterstützt wurden die Mitglieder von Pro Velo dabei von Freiwilligen, darunter auch jungen Studenten. Die Kursleiter besuchen selber pro Jahr einen eintägigen Kurs, um àjour zu sein, und regelmässig Wiederholungskurse zum Auffrischen des Wissens.

Mehr Infos zu den Kursen auf www.velokurs.ch und www.provelounterwalden.ch

Velokurs: Mehr Bilder vom Kurs in Stans finden Sie auf www.nidwaldnerzeitung.ch/bilder

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