Stansstad
Auch dieses Jahr ersetzt die Urnenabstimmung die Gemeindeversammlung

Die politische Gemeinde wie auch die Schulgemeinde Stansstad warten mit überraschend guten Rechnungsabschlüssen auf.

Matthias Piazza
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Stansstad vom Stanserhorn aus gesehen.

Stansstad vom Stanserhorn aus gesehen.

Bild: Manuela Jans-Koch (12. März 2021)

Wegen Corona stimmen die Stansstader wie schon im vergangenen Jahr an der Urne statt an der Gemeindeversammlung über ihre Rechnung ab. Der Urnengang am 13. Juni dürfte eine Formsache sein. Bei einem Ertrag von rund 10,5 Millionen Franken schaut ein Plus von 691'000 Franken heraus. Das sind 622'000 Franken mehr als erwartet. Gründe dafür sind höhere Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern, geringere Kosten wegen Projektverzögerungen und wegen Covid-19 abgesagte Feierlichkeiten zum 600-Jahr-Jubiläum. Investiert wurden drei Millionen Franken. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt 421 Franken.

Zudem befinden die Stansstader über die Kündigung der Belegungsvereinbarung für das Pflegewohnhaus Mettenweg in Stans. Aktuell leben neun Personen dort (davon eine aus Stansstad), die eine leicht reduzierte Tagestaxe bezahlen, gestützt auf die Belegungsvereinbarung. Diese Vereinbarung aus dem Jahr 1980 sei nicht mehr zeitgemäss, heisst es in der Botschaft. Die Kosten für den Betrieb des Pflegewohnhauses würden heutzutage durch die erhobenen Aufenthalts- und Pflegetaxen gedeckt. Diese werden durch die Bewohner, die Krankenversicherung und den Kanton übernommen.

Gewinn statt Defizit bei Schulgemeinde

Auch die Schulgemeinde kann mit überraschend guten Zahlen aufwarten. Bei einem Ertrag von 7,9 Millionen Franken gibt's einen Gewinn von 201'000 Franken – statt ein Defizit von 20'100 Franken. Dies unter anderem wegen höherer Steuereinnahmen. Investiert wurden 674'000 Franken. Das Pro-Kopf-Vermögen beläuft sich auf 225 Franken.

Hinweis: Die Botschaft finden Sie hier.