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STANSSTAD: Bürocontainer bleibt bis auf Weiteres stehen

Er wurde für den Bau des Kirchenwaldtunnels aufgestellt. Doch der Pavillon in der Garnhänki wird noch immer gebraucht.
Der Pavillon bei der Garnhänki in Stansstad. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Der Pavillon bei der Garnhänki in Stansstad. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Matthias Piazza

Er war und ist sozusagen das Nervenzentrum grosser Strassenprojekte in Nidwalden. Bereits schon beim Bau des Kirchenwaldtunnels vor bald zehn Jahren beherbergte der Bürocontainer bei der Garnhänki Arbeits- und Sitzungszimmer für die Oberbauleitung des Tunnels. Und auch das Rechnungswesen des 500-Franken-Millionen-Projekts war dort untergebracht. Nach Fertigstellung des Projekts wurden die übrigen Baracken für die Unterkunft der Tunnelbauer und die Kantine im Sommer 2008 abgebaut. Der Bürocontainer hingegen blieb bestehen. Von dort aus wird die Sanierung des Nidwaldner A-2-Abschnittes geleitet, aktuell der 6,4 Kilometer lange zwischen Stans Süd und dem Anschluss Beckenried. Doch auch nach Beendigung im Juni 2017 dürfte der Container bestehen bleiben. Das Bundesamt für Strassen (Astra) verhandelt zurzeit mit dem Kanton, die Bewilligung zu verlängern – bis voraussichtlich 2021.

Container wird weiter genutzt

Denn der Container soll der Bauleitung auch für die Lärmschutzsanierung der A 2 bei Hergiswil dienen, die zwischen 2018 und 2020 geplant ist. «Wir könnten mit dieser Lösung leben. Wir stellten die Bedingung, dass das fehlende Teilstück des Veloweges Stans–Rotzloch–Stansstad auf dem Garnhänki-Areal so rasch wie möglich realisiert wird», sagte der Stansstader Gemeindepräsident Beat Plüss, der am Dienstag mit dem Regierungsrat, dem das Grundstück gehört, eine Aussprache hatte.

Eine Gruppe um Urs Fässler von der FDP Stansstad suchte vor Jahren eine Zeit lang via Internet Vorschläge aus der Bevölkerung, wie das 22 000 Quadratmeter grosse Gebiet künftig genutzt werden soll. Jugendzentrum, Robinsonspielplatz oder Go-Kart-Bahn standen auf dem Wunschzettel. Die Ideensammlung ist schon seit längerem versandet. Seither habe man nichts mehr gehört, bestätigt Beat Plüss. «Viele Ideen wären nur schon nicht realisierbar gewesen, weil es sich beim Garnhänki um ein Naturschutzgebiet handelt.»

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