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STANSSTAD: Das Waadtland lockt mit Speis und Trank

Die Wetterkapriolen konnten die Festfreude nicht trüben. Die Festbesucher erlebten ein behagliches 1.-August-Fest.
Richard Greuter
Die Ballonkunst fasziniert die Kleinen. (Bild Richard Greuter)

Die Ballonkunst fasziniert die Kleinen. (Bild Richard Greuter)

Beinahe hätten die Sturmböen, welche am Sonntagnachmittag über Nidwalden fegten, den Organisatoren einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. «Wir mussten mit allem rechnen», meinte OK-Mitglied Thomas Elsener. Dem Sturm fielen allerdings nur zwei kleine Pavillonzelte zum Opfer. Noch bevor die ersten Besucher erschienen, beruhigte sich das Wetter. Dem 1.-August-Fest, welches jeweils am 31. Juli stattfindet, stand nichts mehr im Wege. Zwar blieb die Witterung bis zum Schluss regnerisch, aber die 300 bis 400 Festbesucher genossen eine beschauliche Feier bei guter Stimmung und Musik. Die Hafenanlage, wo früher die Züge der Stans­stad-Engelberg-Bahn Halt machten, gewährte nicht nur einen herrlichen Blick auf den See, sondern bot auch ideale Bedingungen für diese Bundesfeier. Da etwas weniger Leute erschienen, waren genügend Sitzplätze vorhanden. Und wer sich Essen und Tranksame beschaffen wollte, behalf sich mit Schirm und Regenschutz.

Volksmusiker aus Les Diablerets

Traditionell steht die 1.-August-Feier von Stansstad unter dem Motto eines Gastkantons. Diesmal führte die Schweizerreise in Richtung Lac Léman in den Kanton Waadt. Dabei zeigte sich der Kanton vor allem von seiner kulinarischen Seite. Die umfangreiche Speisekarte präsentierte Waadtländer Spezialitäten. Wer selber eine Genussreise ­antreten wollte, gönnte sich ein Apéro-Plättli mit geräuchertem Saucisson, Tomme-Vaudoise-Weichkäse, einem Stück Maréchal-Hartkäse und einem Waadtländer Pastetli. Dazu passte am besten ein feiner Waadtländer Weisswein. Als Hauptmahlzeit bot sich ein Papet Vaudois – ein Laucheintopf mit Saucisson – und dazu vielleicht ein halber Roter an. Wer noch einen Gang anfügen wollte, genoss ein feines Dessert aus der Waadt.

Selbst die Musik war aus dem Waadtland. Das Orchestre Jean-Claude Pernet aus Les Diablerets bot lüpfige Ländlermusik im Stil der Innerschweiz mit klassischer Besetzung (Klarinette, Handorgel, Klavier und Bass) – was etwas erstaunte. Doch wie Pianist Jakob Brunner erklärte, wird der Innerschweizer Volksmusikstil in Les Diablerets intensiv gepflegt. Und das mit Erfolg: Vor einem Jahr trat die bekannte Formation beim traditionellen Heirassa-Festival in Weggis auf.

Ballonkünstlerin mit pfiffigen Ideen

Mit einem Kinderprogramm war auch für die kleinen Gäste gesorgt. Die Ballonkünstlerin Minu gestaltete mit kurzen Handgriffen farbenfrohe Ballonfiguren für die kleinen Knirpse. Für die Nachtschwärmer wurde am späten Abend im alten Billett-Häuschen die Bar geöffnet.

Für das nächste Jahr wurde der Kanton Bern ausgelost. Feinschmecker können sich auf eine Berner Platte freuen.

Richard Greuter

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