STANSSTAD: Der «Seehof» ist fertig gebaut

Die dritte und letzte Etappe der Seehof-Überbauung in Stansstad ist vollendet. Und die Heizung birgt ein Novum für den Kanton.

Drucken
Teilen
Diese Woche liefen die letzten Arbeiten an der Überbauung Seehof 3 in Stansstad. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Diese Woche liefen die letzten Arbeiten an der Überbauung Seehof 3 in Stansstad. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden», freut sich Hansjost Hermann, als Ürtevogt Bauherr von zwei der vier neu erstellten Mehrfamilienhäuser. Die Realisierung der dritten Bauetappe der Überbauung Seehof sei nach Plan verlaufen und alle Termine wie auch die Kosten von 36 Millionen hätten eingehalten werden können. Total wurden 12'000 Quadratmeter überbaut mit einem verbauten Volumen von 35'000 Kubikmeter.

Die Mietwohnungen, welche sich im mittleren und oberen Preissegment befinden, stossen offenbar auf Nachfrage. Lediglich 7 der 25 Wohnungen seien noch nicht vermietet. Damit gehören der Ürte-Korporation auf dem Seehof-Areal 90 Mietwohnungen (47 der ersten, 18 der zweiten und 25 der dritten Etappe). Die Ürte Stansstad realisierte das Projekt zusammen mit der Ammann Generalunternehmung, an welche sie zwei Häuser mit je 8 Eigentumswohnungen abgetreten hat.

Wärmepumpe und das Projekt Fernwärmeheizung
Das Spezielle: Die gesamte Überbauung Seehof wird von einer zentralen Heizung beheizt und kann später an die Fernwärmeheizung angeschlossen werden. Die Etappe 3, und später auch die ersten zwei Etappen, würden das 10 bis 16 Grad kühle, gereinigte Wasser der ARA Rotzwinkel nutzen und ihm mit einer Wärmepumpe 5 Grad entziehen. Das wäre im Kanton Nidwalden ein Novum. Das Projekt Fernwärmeheizung ist laut Hermann fortgeschritten und auf gutem Wege. Am 24. Oktober werden die Bürger an der Ürtegemeinde dazu weitere Beschlüsse fassen.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.