STANSSTAD: Die Raiffeisenbank zieht von Stansstad weg

Zu hohe Kosten für eine Sanierung, zu wenig Besuche am Schalter: Die Raiffeisenbank schliesst ihre Geschäftsstelle in Stansstad.

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Nur der Bancomat bleibt: Die Raiffeisenbankfiliale in Stansstad. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Nur der Bancomat bleibt: Die Raiffeisenbankfiliale in Stansstad. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Am 30. September schliesst die Geschäftsstelle der Raiffeisenbank in Stansstad. «Die beiden dort tätigen Mitarbeiter werden in der Hergiswiler Geschäftsstelle weiterbeschäftigt», sagt der Präsident des Verwaltungsrates Bruno Poli. Der Bancomat bleibt am Standort an der Dorfstrasse 13. Für die 2500 Kunden ändert sich nichts ausser, dass sie für eine persönliche Beratung am Schalter ab Oktober in die Filialen nach Hergiswil oder Stans müssen.

Nur drei Kunden pro Stunde
Zwei Gründe waren für den Entscheid ausschlaggebend. Zum einen die rückläufige Zahl jener, die für ihre Anliegen die persönliche Beratung am Schalter wünschen. So bedienen die beiden Mitarbeiter in Stansstad im Schnitt pro Stunde nur noch je drei Kunden. Knapp 50 Schalterbesucher pro Tag zählt die Geschäftsstelle noch. «Dies entspricht im schweizerischen Durchschnitt der Raiffeisenbank dem absoluten Minimum», sagt Stefan Fry, stellvertretender Vorsitzender der Bankleitung. Kommt hinzu, dass von den 50 Schalterbesuchern fast 30 ihre Geschäfte auch am Bancomaten erledigen könnten. Diese Zahlen hat die Raiffeisenbank Region Stans im Rahmen einer Analyse der Geschäftsaktivitäten erhoben.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.