STANSSTAD: Einzonung in Obbürgen umstritten

Die Gemeinde legt sich eine neue Nutzungsplanung zu. Knackpunkt bildet unter anderem die Einzonung in Obbürgen. Und eine Eiche.

Matthias Piazza
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Auch bei der Kehrsitenstrasse sollen Verbesserungen vorgenommen werden. (Bild Corinne Glanzmann)

Auch bei der Kehrsitenstrasse sollen Verbesserungen vorgenommen werden. (Bild Corinne Glanzmann)

Im Stansstader Ortsteil Obbürgen will die Gemeinde einen Teil des Landschaftsschutzgebiets in eine dreigeschossige Wohnzone umteilen. Mit dieser Teileinzonung könne eine massvolle Entwicklung in Obbürgen gewährleistet werden, schreibt die Gemeinde in ihrer Botschaft. Dagegen wehrt sich der WWF. Er will, dass auf die Einzonung verzichtet wird, beziehungsweise Ersatzland ausgezont wird. «Obwohl die bestehenden Bauzonen nach heutiger Berechnungsart noch für rund 18 Jahre Reserven aufweisen, und obwohl im ersten Vorprüfungsbericht des Kantons festgehalten worden ist, dass in Obbürgen keine Ausweitung der Bauzonen erwünscht ist, plant die Gemeinde dennoch eine zusätzliche Einzonung», schreibt der WWF.

Über diese und weitere nicht gütlich erledigte Einsprachen stimmen die Stansstader an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 17. Oktober ab. Es geht um neue Zonenpläne, ein neues Bau- und Zonenreglement sowie den Verkehrsricht- und Fusswegplan. Total sind 31 Einsprachen beziehungsweise Änderungsanträge eingegangen. Eine davon dreht sich um eine Stiel-Eiche, die als Naturobjekt ins Bau- und Zonenreglement aufgenommen werden soll. Dagegen wehren sich Grundeigentümer.