STANSSTAD: Fahrzeug landet nach Selbstunfall im See

Dramatische Rettungsaktion in Stansstad: Nach Durchbrechen einer Leitplanke versinkt ein Auto in der Nacht sechs Meter tief im Alpnachersee. Ein Passant springt ins kalte Nass und bringt die drei Fahrzeuginsassen in Sicherheit.

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Die Rettungskräfte bei der Bergung des Unfallwagens. (Bild Kapo Nidwalden)

Die Rettungskräfte bei der Bergung des Unfallwagens. (Bild Kapo Nidwalden)

Am Dienstag um 20 Uhr fuhr ein mit drei Personen besetzter Personenwagen von Alpnach kommend in Richtung Stansstad. Im Bereich der Linkskurve beim so genannten «Hellegg» kam es zu einer leichten Streifkollision mit der rechten Leitplanke.

Darauf schleuderte das Fahrzeug nach links. Um eine Kollision mit der dortigen Felswand zu verhindern, korrigierte der Lenker nach rechts, worauf der Wagen frontal gegen die dortigen Leitplanken stiess. Diese wurden beim Aufprall durchbrochen, worauf das
Fahrzeug in den Alpnachersee fiel und zirka zehn Meter vom Ufer weg auf eine Tiefe von zirka sechs Metern versank.

Mit drei Ambulanzen in Spitäler gebracht
Alle drei Insassen konnten sich mit Hilfe eines Passanten aus dem PW befreien, bevor dieser versank. Die drei verletzten und unterkühlten Personen sowie ein unterkühlter Helfer wurden mit drei Ambulanzen in die Spitäler Stans und Sarnen gebracht.

Für die Bergung des Unfallfahrzeuges waren die Feuerwehr Stansstad, ein Spezialfahrzeug und ein Taucher, sowie der Strassenunterhaltsdienst UHD (Kanton) im Einsatz. Die Kantonsstrasse Alpnach – Stansstad musste für drei Stunden für jeglichen Verkehr gesperrt werden, wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilen.

scd