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STANSSTAD: Im Rotzloch wachsen Edelpilze

Die neugegründete Gotthard-Bio-Pilze AG produziert Bio-Edelpilze tief im Berg. Die Produktion soll in nden nächsten Jahren laufend ausgebaut werden.
Höhlengewachsen: Alex Lussi (links) mit gelben Austern-Seitlingen (Pleurotus), Markus Stutz mit Shii-Take. Die Pilze sind bereits in der neuen Anlage im Rotzloch gediehen. (Bild: PD)

Höhlengewachsen: Alex Lussi (links) mit gelben Austern-Seitlingen (Pleurotus), Markus Stutz mit Shii-Take. Die Pilze sind bereits in der neuen Anlage im Rotzloch gediehen. (Bild: PD)

Früher wurde hier im Berg Bahnschotter abgebaut. Später diente die Kaverne der Lagerung von Käse. Nun gedeihen im Stollen auf dem Areal der Steinag Rotzloch AG Bio-Edelpilze. «Vorerst Austernseitlinge sowie Shii-Take», lässt sich Alex Lussi, Geschäftsführer der neugegründeten Gotthard-Bio-Pilze AG in einer Medienmitteilung zitieren. «Geplant ist, das Angebot laufend mit weiteren Edelpilzen auszubauen.» Lussi
ist Inhaber der Firma Lussi Pilze in Oberdorf sowie der Gotthard Pilze GmbH in Erstfeld.

Im Rotzloch wachsen die Edelpilze im Naturklima heran. Sie werden nach den Richtlinien von Bio Suisse angebaut. Derzeitiges Produktionsziel sind 25 bis 30 Tonnen pro Jahr. Auf den rund 1000 Quadratmetern Fläche im Berginnern – verteilt über zwei Etagen – besteht aber Potential für deutlich mehr: «Langfristig wollen wir jährlich 75 bis 80 Tonnen Bio-Pilze produzieren», sagt Alex Lussi.

Mit im Berg – ist die Wauwiler Champignons AG. Seit der Gründung der Firma Lussi Pilze im Jahr 1994 ist das Luzerner Familienunternehmen deren grösster Abnehmer. Rund 60 bis 70 Prozent der Produktion gehen nach Wauwil. «In der Herstellung der Bio-Edelpilze vertiefen wir unsere Partnerschaft und arbeiten noch enger zusammen», sagt Markus Stutz, stellvertretender Geschäftsführer der Wauwiler Champignons AG.

Die Firma aus Wauwil hat 40 Prozent des Aktienkapitals des Nidwaldner Unternehmens übernommen, der Rest ist im Besitz von Alex Lussi. Unter anderem ist die Wauwiler Champignons AG verantwortlich für
Verkauf, Logistik sowie Feinverteilung.

Laut Mitteilung der Produzenten eignet sich die Anlage im Rotzlocher Stollen sehr gut für die nachhaltige Produktion von Bio-Edelpilzen. Im Berg herrschen ideale Temperatur und Luftfeuchtigkeit, eine aufwändige künstliche Klimatisierung erübrigt sich. Sowohl in Oberdorf als auch in Wauwil fliessen alternative Energien in die Produktion ein.

pd/rem

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