STANSSTAD: Kiesabbau-Gegner ziehen vor Bundesgericht

Das Nidwaldner Verwaltungsgericht hat die Seebaggergegner abblitzen lassen. Diese halten unbeirrt an ihrer Forderung fest – und machen den letzten Schritt auf dem Rechtsweg.

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Ein Seebagger vor Stansstad. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Ein Seebagger vor Stansstad. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Es war ein Freudentag für die Gegner des erweiterten Kiesabbaus vor dem Seeufer in Stansstad. Sie konnten der Regierung vergangenen Freitag eine Petition mit 2045 Unterschriften überreichen – eine beachtliche Zahl von Leuten, die ihre Anliegen unterstützen. Die Freude indes währte nicht lange, denn kurz darauf flatterte Post vom Verwaltungsgericht Nidwalden ins Haus. Und die war nicht nach dem Geschmack der Baggergegner. Das Gericht hat ihre Beschwerde abgewiesen.

Für die Einsprecher kommt das Urteil nicht überraschend. «Ich habe erwartet, dass es so herauskommt», sagte Urs Wettstein von der Interessengemeinschaft «Aufbau statt Abbau – für ein wohnliches Stansstad» gestern. Doch aufgeben komme nicht in Frage. Sie kämpfen unbeirrt gegen die Konzessionsvergabe an die Holcim AG weiter und ziehen erneut vor Bundesgericht – zum insgesamt dritten Mal.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.