Stansstad: Kreiselprojekt für 3,5 Millionen Franken ist in den Startlöchern

In einem Monat beginnen die Arbeiten zur Sicherheitsverbesserung am Kreisel Schürmatt und der Verbreiterung der Bürgenstockstrasse.

Philipp Unterschütz
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Die geplanten Arbeiten in einer Grafik.

Die geplanten Arbeiten in einer Grafik.

Grafik: PD

Regelmässige Überlastungen und gefährliche Situationen: Beim Knoten Schürmatt und der Bürgenstockstrasse werden nun Sicherheit und Verkehrsfluss erhöht. Am 10. August beginnen die Hauptarbeiten, die bis im Herbst 2021 dauern. Ab Sommer 2022 folgen die Deckbelags- und Fertigstellungsarbeiten. Mit einem Schreiben hat das Amt für Mobilität nun die Einwohner von Stansstad, Kehrsiten, Fürigen, Obbürgen und Bürgenstock über die Details informiert.

Überbauung wird direkt angeschlossen

Der bestehenden T-Knoten wird durch einen fünfarmigen Kreisel mit einem Aussendurchmesser von 32 Meter ersetzt. Die neue Wohnüberbauung Schürmatt wird dabei direkt mit einem Arm an den Kreisel angeschlossen. Die Fahrbahn innerhalb des Kreisverkehrs sowie die Kreiselarme werden mit einem Betonbelag ausgeführt.

Zusätzlich wird die Bürgenstockstrasse bis zur Steigung Sommerweid ausgebaut. Die Fahrbahn wird von 5 auf 6,10 Meter verbreitert. Als Ergänzung ist ein 2 Meter breiter Gehweg zwischen der Einmündung Zielmatte bis zur künftigen Altstoffsammelstelle vorgesehen. Die Fussgängerquerungen werden mit Inseln gesichert. Die Bushaltestellen bleiben erhalten und werden behindertengerecht als Fahrbahnhaltestelle ausgestaltet.

Zufahrt ist während Bau beschränkt

Während der Bauarbeiten bleibt die Stanserstrasse zweispurig befahrbar. Auf der Bürgenstockstrasse muss mit Einschränkungen und Umleitungen gerechnet werden. Die Zufahrt in die Dorfstrasse ist während der gesamten Bauzeit nur über den Dorfplatz möglich.

Der Landrat bewilligte im Dezember 2018 einen Kredit von 3,5 Millionen Franken für das Projekt. Der Kreisel kostet 1,85 Millionen Franken, wovon 60 Prozent vom Kanton übernommen werden, 20 Prozent von der Gemeinde Stansstad und der Rest geht zu Lasten der Überbauung Schürmatt. Die Bürgenstockstrasse wird für 1,65 Millionen Franken verbreitert, 72,5 Prozent entfallen auf den Kanton und 27,5 Prozent auf die Gemeinde Stansstad.