Stansstad nimmt Gas weg

In Stansstad soll ab Oktober auf vielen Gemeindestrassen Tempo 30 gelten. Damit geht eine lange Tempo-Geschichte zu Ende.

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Im Stansstader Dorfkern soll Tempo 30, um den Dorfplatz bei der Sust Tempo 20 gelten. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Im Stansstader Dorfkern soll Tempo 30, um den Dorfplatz bei der Sust Tempo 20 gelten. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Die Verkehrsberuhigungsmassnahmen betreffen insgesamt neun Gemeindestrassen. So wird der ganze Dorfkern (u. a. Acheregg-, Bahnhof- und Dorfstrasse) künftig zur Tempo-30-Zone, und um den Dorfplatz bei der Sust ist eine Tempo-20-Zone geplant. Doch auch auf den Strassen jenseits der Autobahn (Rotzberg-, Ried- und Seerosenstrasse) wird der Verkehr künftig weniger sportlich rollen.Ausgearbeitet hat die Vorschläge das Krienser Planungsbüro Margadant im Auftrag des Gemeinderates.

An seiner Sitzung vom vergangenen 27. August hat der Gemeinderat Stansstad die geplanten Massnahmen verabschiedet und zur Stellungnahme an das Tiefbauamt und die Kantonspolizei eingereicht.

Keine baulichen Eingriffe

Die Massnahmen sollen mit geringem Aufwand und möglichst ohne bauliche Eingriffe realisiert werden. Nebst Tempo-30-Signalsierungen sind – je nach Strasse und Verkehrsaufkommen – seitliche Einengungen, die Entfernung des Mittelstreifens, ein Radstreifen (auf der Rotzbergstrasse) oder farbliche Markierungen vorgesehen. Die Kosten für die entsprechenden Massnahmen sind bereits in der Investitionsrechnung 2012 enthalten und dürften sich auf rund 70'000 Franken belaufen.

Vor kurzem wurde die Verfügung der Justiz- und Sicherheitsdirektion im Nidwaldner Amtsblatt veröffentlicht. Sollten keine Einsprachen eingehen, können die entsprechenden Verkehrsberuhigungsmassnahmen bereits im Verlauf des Oktobers umgesetzt werden.

Roland Hügi

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