STANSSTAD: Parkplätze sollen Wohnungen weichen

Die Gemeinde Stansstad möchte das Bahnhofareal anders nutzen. Die Rede ist von einer Überbauung – auch für den Bürgenstock.

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Auf diesem Parkplatz beim Bahnhof in Stansstad sollen Wohnhäuser gebaut werden. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Auf diesem Parkplatz beim Bahnhof in Stansstad sollen Wohnhäuser gebaut werden. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Wo sich heute unmittelbar beim Bahnhof Stansstad Parkplatz an Parkplatz reiht, könnten künftig Häuser stehen. Entsprechende Pläne bestätigt der Stansstader Gemeindepräsident Peter Christen. «Zusammen mit den Grundeigentümern möchten wir das Areal besser und wertschöpfungsintensiver nutzen.» Es soll Raum zum Wohnen und Arbeiten geschaffen werden, was eine Revision des Zonenplanes notwendig macht. Zusammen mit dem Kanton und der Zentralbahn als Grundeigentümer klärt der Gemeinderat ab, wie man das gesamte Areal im Bereich des Bahnhofs ausgestalten und nutzen kann, also auch das Gebiet ennet der Autobahn inklusive Garnhänki.

Wohnen für Bürgenstock-Crew
Wird die Überbauung realisiert, muss für die heutigen Parkplätze Ersatz gefunden werden. Wo ist noch unklar. Der Standort Stansstad ist im Park-and-ride-Konzept der Kantone Ob- und Nidwalden, wie auch im Agglomerationsprogramm Stans verankert.

Das Bahnhofareal ist auch für die Bürgenstock Hotels AG bedeutsam. Das Unternehmen möchte bekanntlich die Hoteltradition auf dem Bürgenstock wieder aufleben lassen mit einem 300 Millionen Franken teuren, von arabischen Investoren finanzierten Hoteldorf. Auch die Bürgenstock Hotels benötigen Parkraum, der beim Bahnhof Stansstad geschaffen werden könnte. An der Pressekonferenz vom vergangenen Dienstag wurde die Zahl von 120 Wohnungen genannt, welche den Mitarbeitern in Stansstad zur Verfügung stehen sollen.

Neue Büros für Zentralbahn
Zudem will die Zentralbahn ihre Situation beim Bahnhof Stansstad verbessern. Die Büros sind heute grösstenteils in Containern untergebracht. Ein neues Verwaltungsgebäude soll hier Abhilfe schaffen. Nach Auskunft von Ivan Buck, Leiter Verkauf und Marketing bei der Zentralbahn, ist geplant, das Gebäude mit den Werkstätten höher zu bauen und dadurch zusätzlichen Büroraum zu gewinnen. «Bis Ende Jahr sollten unsere Pläne vorliegen», sagt Buck.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.