STANSSTAD: «Pfahlbauer» kommen an der Acheregg voran

Die Überbauung Acheregg nimmt Formen an – nach aufwendigen Arbeiten im Untergrund. Bis 30 Meter tief reichen die Pfähle.

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Alfons Omlin, Gesamtprojektleiter, auf der Baustelle Acheregg am Ufer des Alpnachersees bei Stansstad. (Bild Matthias Piazza)

Alfons Omlin, Gesamtprojektleiter, auf der Baustelle Acheregg am Ufer des Alpnachersees bei Stansstad. (Bild Matthias Piazza)

«Wir sind im Zeitplan», sagt Gesamtprojektleiter Alfons Omlin. Er hofft, dass die Überbauung Acheregg bis Oktober 2015 fertig ist. Eine entscheidende Rolle spiele der Winter. «Wird der kommende Winter wie der vergangene, können wir problemlos arbeiten. Aber bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt müssten wir die Arbeiten einstellen, was natürlich einen Einfluss auf den Zeitplan hätte.»

Hier am Alpnachersee entstehen 16 Eigentumswohnungen und 22 Bootsplätze. Die Bootshalle kann zurzeit im Trockenen begangen werden. Dort wird das Erdreich nach dem Erstellen der Bootshallendecke bis auf eine Tiefe von zwei Metern unter dem Seespiegel ausgebaggert. In den nächsten Monaten entstehen dann die Wohnungen.

Das Fundament hat es in sich. Das gesamte Gebäude kommt auf Pfähle zu stehen, die entlang des Ufers und teilweise in der Mitte des Baus angeordnet sind. Jeder fünfte reicht bis 30 Meter unter den Wasserspiegel und ist zwei Meter in den Felsen eingebunden.

red