STANSSTAD: Sie fürchten um Ihre Eigenheime am See

Haus- und Stock­werkeigentümer am Seeufer bei Stansstad haben Angst, dass der weitere Kiesabbau das Seeufer zum Rutschen bringen könnte. Die Nidwaldner Regierung will nämlich der Holcim Kies und Beton AG die Konzession erteilen.

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Der Seebagger kann bis 2020 vor Stansstad Kies abbauen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Seebagger kann bis 2020 vor Stansstad Kies abbauen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Damit könnte sie mit ihrem Seebagger vor Stansstad für weitere zwölf Jahre Kies fördern. Die neue Konzession würde ermöglichen, dass näher beim Ufer mit mehr Tiefe abgebaut werden darf.

Architekt und Generalunternehmer Urs Wettstein kritisiert den geplanten Abbau als risikoreich. Er verweist auf einen geologischen Forschungsbericht, der aufzeigt, dass Erdbeben unter der Seeoberfläche in der Vergangenheit verschiedentlich zu Rutschungen geführt haben. Zudem bezeichnet er die gemachten geologischen Gutachten als «unseriös». Im Juni kommt der geplante Kiesabbau zweitinstanzlich vor Gericht. Hauseigentümer haben dagegen Einsprache erhoben.

ur

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.