STANSSTAD: Stansstad auf dem Weg zur Energiestadt

Mit Wärme aus Abwasser versorgt Stansstad bald rund 270 Haushalte. Das ist billiger und bedeutet 1400 Tonnen weniger CO2-Ausstoss.

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Initiant und Ürtevogt Hans Jost Herrmann. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Initiant und Ürtevogt Hans Jost Herrmann. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

In den nächsten fünf Monaten entsteht in Stansstad ein Wärmeverbund. Dazu wird das gereinigte Abwasser der ARA Rotzwinkel genutzt, um Wärme zu produzieren. Rund 230 Wohnungen sowie Einfamilienhäuser und Gewerbegebäude kommen so zu Heizenergie und Warmwasser.

«Auf die Idee, Abwasser für Wärme zu nutzen kam ich aufgrund eines Presseartikels», erzählte Ürtevogt und Initiant Hans Jost Hermann am Freitag beim Spatenstich. Grosses Lob erntete das Vorhaben von der Politik. «Stansstad ist auf dem Weg zur Energiestadt», ist Gemeinderat René Küchler überzeugt.

Die neue Fernwärme bringt finanziell spürbare Vorteile, am meisten profitiert aber die Umwelt. Durch wegfallende Ölfeuerungen verringert sich der CO2-Ausstoss um 1400 Tonnen. Um ständige Liefersicherheit zu garantieren, wird neben gereinigtem Abwasser wird bei Bedarf Grundwasser oder eine Ölheizung genutzt.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.