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STANSSTAD: Stansstad: Die FDP startet aus der Pole-Position

Ein Drittel der Kandidaten sind Frauen, auch fünf von sechs Bisherigen sind auf den Wahllisten. Bis 2010 war die FDP stärkste Partei.
Markus von Rotz

Zwar verlor die FDP 2010 einen von drei Sitzen an die SVP, in der Parteistärke aber blieb sie auf Rang 1 mit 35 Prozent vor der SVP (29) und der CVP (20). SVP-Zugpferd war damals der inzwischen nach Stans weggezogene ehemalige Kantonalpräsident Peter R. Wyss. Er holte allerdings damals am wenigsten Stimmen von fremden Listen. Dasselbe gilt für den wieder kandidierenden René Mathis.

Dass die SVP ihre im kantonalen Rahmen bereits sehr hohe Parteistärke erneut steigern kann, ist somit unwahrscheinlich, zumal dieses Jahr auch noch die SP/Juso in der Gemeinde antreten und zwar wohl kaum die grossen Wahlchancen haben, aber für die grossen Parteien bei der Sitzverteilung Zünglein an der Waage spielen könnten.

Fünf Bisherige für sechs Sitze

Die SVP tritt mit einem Bisherigen an, ebenso die CVP und die Grünen, bei der FDP sind es gar zwei Bisherige. Fünf von sechs Sitzen wären bei ihrer Wiederwahl also bereits vergeben, falls der Bisherigen-Bonus genug zählt.

17 Kandidaten, 4 mehr als vor vier Jahren, bewerben sich in Stansstad um einen Sitz. Die grösste Abordnung stellen die Grünen – sicher auch mit einem Seitenblick auf das neue Wahlsystem Pukelsheim (siehe auch Ausgabe von gestern).

SP mit jüngstem Kandidaten

Die FDP darf sicher – neben dem Bisherigen und auch als Regierungsrat gehandelten Rudolf Waser – Hoffnungen in den neuen Kandidaten und Gemeindepräsidenten Beat Plüss setzen. Die SP/Juso stellt in Stansstad mit Konstantinos Tsakmaklis den jüngsten Kandidaten im ganzen Kanton (1995). Ältester Kandidat in der Gemeinde ist Biologe und Lehrer Norbert Rohrer (CVP, 1948).

Die Grösse der Frauendelegation mit 5 von 17 lässt sich in Stansstad sehen. 2010 wurden in der Gemeinde ausschliesslich Männer gewählt. Inzwischen sind mit Lilian Lauterburg (FDP) und Eva Kaiser (CVP) zwei Frauen nachgerutscht und kandidieren dieses Jahr als Bisherige für die Wahlen vom 23. März.

Drei Kandidaten holten 2010 mehr als 40 Prozent ihrer Stimmen von fremden Listen – Willy Frank (CVP), Kaspar Schuler (FDP) und Thomas Wallimann (Grüne). Alle drei kandidieren dieses Mal nicht mehr beziehungsweise Wallimann neu in Ennetmoos (siehe unten).

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