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STANSSTAD: Wahlen in Stansstad: Schlägt nun die Stunde der SVP?

CVP und FDP teilen sich die sieben Sitze im Gemeinderat. Mit zwei neuen Kandidaten will die CVP ihre Rücktritte kompensieren. Dagegen hat die SVP bei den Wahlen am 29. April aber etwas einzuwenden.
Oliver Mattmann

Die SVP hat in der Vergangenheit mehrmals Anläufe unternommen, einen Sitz im Stansstader Gemeinderat zu ergattern. Bisher ist es der rechtsbürgerlichen Partei aber nicht gelungen, die Phalanx von CVP (aktuell 4 Sitze) und FDP (3) zu durchbrechen. Nun wagt sie bei den Teilerneuerungswahlen vom 29. April einen neuerlichen Versuch. Als SVP-Trumpf soll André Wehrli stechen. Die Chancen des Kaufmanns dürften auch deshalb intakt sein, weil sich mit Vizepräsident Raymond Neumann (CVP) und Claudio Bortoluzzi (CVP) zwei amtierende Gemeinderäte nicht mehr zur Wahl stellen – im Gegensatz zu Norbert Rohrer (CVP) und René Küchler (FDP), die vier weitere Jahre anhängen wollen und auf eine Bestätigung vom Stimmvolk hoffen. «Ich sehe ganz reelle Chancen für uns», sagt SVP-Kandidat André Wehrli (59) auf Anfrage. Sein Alter empfindet er nicht als Hindernis. Im Gegenteil: «Ich fühle mich noch jung und bin gewillt, mich für mehr als eine Legislaturperiode einzusetzen.» Seiner Meinung nach wäre die Wählerstärke der Parteien in Stansstad besser abgebildet, wenn die SVP im Gemeinderat vertreten wäre.

Die CVP will ihre Vormachtstellung indes nicht einfach so preisgeben. Es erstaunt daher nicht, dass sie ein Duo ins Rennen schickt, um die bisherigen Sitze zu halten. So sollen die 47-jährige Finanzfachfrau Eva Keiser und der 51-jährige Maschineningenieur Andy Christen für den parteilichen Status quo sorgen.

FDP zieht ihre Ambitionen wieder zurück

Ursprünglich ist das Interesse an einem Sitz im Stansstader Gemeinderat noch grösser gewesen. Mit dem 59-jährigen Marc Geissbühler hatte auch die FDP ihre Ambitionen angemeldet, der CVP einen Sitz abzuluchsen. Daraus wird aber nichts. Wie der Gemeinderat vor geraumer Zeit mitteile, zog Geissbühler seine Kandidatur in der Zwischenzeit wieder zurück. Gemäss Gesetz ist dies nach Veröffentlichung der Kandidatenliste eigentlich nicht möglich. Der Gemeinderat ist indes befugt, einen Rückzug aus wichtigen Gründen gutzuheissen (wir berichteten).

Als Gemeindepräsident amtet nach wie vor Beat Plüss (FDP), der bis 2020 gewählt ist. Den Posten der Gemeindevizepräsidentin übernimmt neu Laleh Kiser (CVP), ebenfalls bis 2020 ­gewählt. Sie war die einzige Kandidatin bei der «Nachfolgeregelung» ihres zurücktretenden Parteikollegen Raymond Neumann.

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

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