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Stansstader heissen Geschäfte gut

Die Gemeindeversammlung hat am Dienstag abend allen Geschäften zugestimmt. Damit rückt auch das neue Feuerwehrlokal näher.
Ruedi Wechsler
Das Areal der Firma Sadec. (Bild: Nadia Schärli, Stansstad, 18. April 2019)

Das Areal der Firma Sadec. (Bild: Nadia Schärli, Stansstad, 18. April 2019)

Gemeindepräsident Beat Plüss übte scharfe Kritik an der Baudirektion Nidwalden. Das vor einem Jahr eingereichte Gesuch zur Verkehrsberuhigung im Ortsteil Obbürgen (von 50 auf 30) und Fürigen (von 80 auf 60) wurde abgelehnt. Das Gutachten kostete 20'000 Franken. «Wir können das Vorgehen der Baudirektion nicht akzeptieren und überlegen uns rechtliche Schritte. Ich kann nicht verstehen, dass die gefährliche Bürgenstockstrasse – ganz ohne Trottoir und mit vielen Velofahrern und Wanderern – mit 80 km/h befahren werden darf», sagte ein sichtlich aufgewühlter Beat Plüss. Hingegen sei eine gut ausgebaute und schnurgerade Strecke zwischen Stansstad und Stans mit 60 km/h limitiert. Vor der Sanierung der Kehrsiten­strasse hätten mit der Baudirektion harte Verhandlungen stattgefunden. Die Gemeinde Stansstad beteiligt sich mit 700'000 Franken an den Kosten, erwähnte der Gemeindepräsident.

Jubiläum 600 Jahre Stansstad

Das Jubiläum 2020 wirft erste Schatten voraus. Eine Kommission hat ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das alle drei Ortsteile und Schichten ansprechen soll. Ein erster Höhepunkt sei der Neujahrsapéro vom 2. Januar. Dazu entstehe ein Buch von der Gemeinde Stansstad, ergänzte Beat Plüss.

Die 199 Stimmbürger unterstützen den Baurechtsvertrag (Kosten pro Jahr 47000 Franken) zwischen der Sadec Immobilien AG und der Politischen Gemeinde Stansstad. Auf der Parzelle Nr. 1220 ist der Neubau eines Gewerbegebäudes für den Werkhof und die Feuerwehr geplant. So steht dem langersehnten Projekt nichts mehr im Wege. Die Planung und Ausführung des Kreisels Abzweigung Bürgenstock wird vorangetrieben und 2020 realisiert.

Ein Ja gab es auch zur Teilrevision der Nutzungsplanung (Einzonung Schöntal, Obbürgen) und zur Auflösung des Trinkwassergemeindeverbandes Zug und für die 640'000 Franken für einen Netzverbund mit der Nachbargemeinde Stans.

Der vorzeitige Rücktritt aus der Finanzkommission von Andreas Lauterburg wurde von der Versammlung genehmigt. Als Nachfolger wurde Peter Limacher (FDP) mit 84 Stimmen gewählt.

Gemeinderätin Eva Keiser präsentierte die Rechnung mit einem Aufwandüberschuss von 80'962 Franken. Die Rechnung der Schulgemeinde schliesst mit einem Mehraufwand von 345'685 Franken ab. «Nach dem Schulhausumbau müssen an der Herbstgemeinde unangenehme Zahlen vorgelegt werden», meinte Schulpräsidentin Anita Kempter.

Gemeindepräsident Beat Plüss blickt bereits auf neun spannende Jahre zurück. Dass nun das Projekt Werkhof/Feuerwehlokal auf der Zielgerade sei, freue ihn ganz besonders. Sorgen bereiten ihm die finanzielle Entwicklung und die stagnierende Bevölkerungszahl.

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