Stansstader Theaterverein: Viele Ehrungen und ein Jubiläum

Diverse Ehrungen und Information über das neue Theaterstück standen im Mittelpunkt der GV. Es steht eine Verwechslungskomödie bevor.

Vreny Schwegler
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Die Geehrten (von links): Peter Gossweiler, Ruedi Betschart, Karl Würsch, Thomas Betschart. (Bild: VS)

Die Geehrten (von links): Peter Gossweiler, Ruedi Betschart, Karl Würsch, Thomas Betschart. (Bild: VS)

Seit der Gründungsversammlung des Theatervereins Stansstad damals im Hotel Freienhof sind schon 30 Jahre vergangen. Am Freitag, 15. März, durfte der langjährige Präsident Ruedi Betschart gut 60 aktive Vereinsmitglieder zur Jubiläumsgeneralversammlung begrüssen. Der informative Jahresbericht zeigte, wie aktiv der Verein ist und wie gut die Zusammenarbeit klappt. Die Spielsaison 2018 war mit 1598 Besuchern ein grosser Erfolg. «De Elefant im Porzellanlade» wusste zu gefallen.

Neu in den Verein aufgenommen werden nach einem Kandidatenjahr Theresa Christen, Michaela Jann, Jeanne Blättler, Georg Moser und Ralph Abegg. Sie standen alle schon erfolgreich auf der Theaterbühne und sind im Verein bestens integriert. Alexandra Röthlin tritt infolge anderer Prioritäten aus. Der Verein zählt jetzt 69 Aktivmitglieder.

Nach vier Jahren Theaterbeizer gibt Jonny Näf dieses Amt ab. Neu wird Kaspar Schuler als hauptverantwortlicher Theaterwirt gewählt. Er wird unterstützt von Lisbeth Isenegger, der früheren engagierten Theaterwirtin. Thomas Betschart bleibt zwei weitere Jahre Vizepräsident. Mit riesigem Applaus wird Präsident Ruedi Betschart für eine weitere Amtsdauer bestätigt.

Zwei Männer des Jahres ausgezeichnet

Im Theaterverein ist es Tradition, dass jedes Jahr der Mann oder die Frau des Jahres gewählt wird. Diesmal kommen zwei altgediente äusserst zuverläs­sige Männer in den Genuss dieser Auszeichnung. Fredy Banz und Sepp Gisler sind seit vielen Jahren in der Küche im Einsatz. Nichts ist ihnen zu viel. Sie verrichten ihre Arbeit äusserst kompetent, genau und mit einer Ruhe. Beide sind überrascht und hocherfreut über die Ehrung.

Es bekommen in der Folge zwei weitere Gründungsmitglieder die Ehrenmitgliedschaft: Karl Würsch, der seit vielen Jahren überall im Einsatz ist, wo Not am Mann ist – als Verwalter des Dachboden-Estrichs, Helfer bei Bühnenbau, Theaterbestuhlung und verantwortlich fürs Spielerstübli. Ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt wird Peter Gossweiler, auch ein Mann für alle Fälle. Besonders im Einsatz steht er im Bühnenbau, als Inspizient und seit dem letzten Jahr als Regieassistent.

Ehrenpräsident ernannt

In einem lustigen Rollenspiel schlugen Marcel Wider und Thomas Betschart der Versammlung Präsident Ruedi Betschart als Ehrenpräsident vor. Sichtlich gerührt nahm er diese unerwartete Ehrung entgegen. Er amtet bereits seit 15 Jahren als sehr umsichtiger, engagierter Vereinspräsident.

Über die Auffahrtstage gönnt sich der Theaterverein eine Auszeit. Es geht nach Dresden. Thomas Betschart machte die Reiselustigen glustig auf diese vier Ferientage. Er wird seinerseits die Reiseleitung und Erklärungen übernehmen.

Am Donnerstag, 11. April, um 19.30 Uhr beginnen die Leseproben im Oberstufenschulhaus, um sich auch im Jubiläumsjahr gut zu rüsten für den 25. Oktober, wenn der Vorgang für «Schiff über Bord» fällt.

Das neue Stück ist eine Komödie

Thomas Betschart, Präsident der Programmkommission, lüftete an der Generalversammlung das Geheimnis ums neue Theaterstück «Schiff über Bord», ein Dialektstück von Dani von Wattenwyl, eine Verwandlungs- und Verwechslungskomödie. Es werden neun Akteure auf der Bühne stehen. Das doppelstöckige, etwas altersschwache Rhein-Kreuzfahrtschiff MS Sausewind wird von einer grossen Gesellschaft aufgekauft. Die neuen Besitzer sind sehr gewinnorientiert.

Die Crew bekommt Wind davon, dass der oberste Boss der Besitzerfirma vorbeikommt. Sie sehen ihre Chance und wollen ihr Schiff von der besten Seite präsentieren. Leider gibt es kaum Passagiere. Die Crewmitglieder beschliessen, dass ein Teil von ihnen auch Passagier spielen muss. Sie wollen mit allen Mitteln diesen Mehrfachrollen gerecht werden, damit der Eindruck entsteht, dass sich viele Passagiere an Bord befinden. Aber das Lügengebilde kommt ins Wanken, da sie auch einen Job an Bord haben.