Stansstader Werkhof und Feuerwehr kommen unter dasselbe Dach

Im Gebiet Seepark kann die Gemeinde für gut 8 Millionen Franken einen neuen gemeinsamen Standort für Werkhof und Feuerwehr bauen.

Matthias Piazza
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So soll der Neubau für Werkhof und Feuerwehr im Gebiet Seepark aussehen.

So soll der Neubau für Werkhof und Feuerwehr im Gebiet Seepark aussehen.

Visualisierung : PD

Auf dem Weg zu einem gemeinsamen und modernen Bau für den Werkhof und die Feuerwehr im Gebiet Seepark (Sadec-Areal) ist die Gemeinde einen Schritt weiter. Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 70,3 Prozent sagten die Stansstader am Sonntag an der Urne Ja zum Baukredit über 8,15 Millionen Franken. In die 300 Quadratmeter grosse Fahrzeughalle für den Werkhof kommen Putzmaschinen, Traktoren, Salzstreumaschinen sowie weitere Fahrzeuge und Gerätschaften der Gemeindedienste. Aufenthalts-, Arbeits- und Umkleideräume mit Dusch- und WC-Anlagen ergänzen das Raumangebot. Ebenfalls 300 Quadratmeter gross ist die Fahrzeughalle für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Hinzu kommen weitere Räume, so etwa für die Atemschutzretablierung oder für die Einsatzzentrale.

Diesen Herbst sollen die Baumaschinen auffahren. Die Nidwaldner Sachversicherung hat für den Bereich Feuerwehr einen Beitrag von 782'000 Franken in Aussicht gestellt.

Seit 2012 erscheint der Neubau eines Werkhof- und Feuerwehrgebäudes immer wieder auf der Agenda des Stansstader Gemeinderates. Fünfzehn Standorte wurden geprüft und bewertet. Eine Testplanung bei den heutigen Standorten von Werkhof und Feuerwehr ergab, dass die Zonenbestimmungen für eine derartige Nutzung nicht gegeben und die für einen zeitgemässen Betrieb erforderlichen Flächen auch nicht vorhanden sind.

«Die Bürger haben goutiert, dass wir sie schon zu Beginn des jahrelangen Prozesses mit ins Boot holten und sie auch über den Planungskredit und Baurechtskredit abstimmen durften», sagte Gemeindepräsident Beat Plüss.

Ja zur neuen zentralen Altstoffsammelstelle

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 85,6 Prozent stimmten die Stansstader auch dem Ersatz der heutigen dezentralen Altstoffsammelstellen zu. 750'000 Franken beträgt der Objektkredit für die moderne zentrale Sammelstelle beim Beginn der Steigung der Bürgenstockstrasse, wo die Gemeinde eine vom Bund erworbene Parzelle besitzt.

Auch die Rechnungen der politischen und der Schulgemeinde schafften die Hürde an der Urne mit rund 96 Prozent problemlos.

Zwischen 25,5 und 33,9 Prozent betrug die durchschnittliche Stimmbeteiligung dieser vier Vorlagen, die wegen der Coronapandemie ausnahmsweise nicht an der Gemeindeversammlung, sondern an der Urne behandelt wurden.

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