STANSSTAD/KEHRSITEN: Der Felssturz war nicht vorhersehbar

Die Felswand am Bürgenstock stellt keine weitere Gefährdung dar. Weiteres Gestein soll sich nicht lösen.

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Die Abbruchstelle am Bürgenstock. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Abbruchstelle am Bürgenstock. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Am Mittwoch, 16. Dezember, um 18 Uhr soll die Strasse zwischen Stansstad und Kehrsiten wieder dem Verkehr übergeben werden.

Warum sich die Felspartie gelöst hatte, könne man nicht mit Bestimmtheit sagen. «Der Bürgenstock besteht aus einer sehr stabilen Gesteinsmasse», so Geologe Markus Liniger. Doch in den Hohlräumen unterspüle Wasser den Felsen und mache ihn instabil. «Wir haben eine starke Durchwurzelung der Ausbruchstelle beobachtet. Oft tritt so ein Felssturzereignis aber auch ohne ersichtliche Ursache ein.» Der Steinbruch bei Zingel könne als Auslöser ausgeschlossen werden.

Am Bürgenstock werden normalerweise keine Felsbeobachtungen gemacht. «Das wäre technisch zu aufwendig und stünde in keinem Verhältnis zur Wirkung.» Liniger erinnert sich an kein einziges vergleichbares Ereignis und geht nicht davon aus, dass sich solche Ereignisse häufen.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.