STANS/STANSSTAD: Feuerwehr-Fusion soll nicht an die Urne

Der Entscheid über eine Fusion der Feuerwehren Stans und Stansstad soll an der Gemeindeversammlung fallen. Dafür werden nun Unterschriften gesammelt.

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Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Stans im Einsatz. (Bild: Adrian Venetz / Archiv NZ)

Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Stans im Einsatz. (Bild: Adrian Venetz / Archiv NZ)

«Für eine faire Diskussion über die Fusion der Feuerwehren Stans und Stansstad» heisst eine Petition von zwei Angehörigen der Stansstader Feuerwehr. Darin fordern sie, dass an der Gemeindeversammlung über die Fusion der beiden Feuerwehren befunden wird – so, wie ursprünglich vorgesehen. Die Gemeinderäte planen, die Abstimmung am 13. Juni an der Urne durchzuführen. «Nur an der Gemeindeversammlung kann eine ordentliche Diskussion über dieses wichtige Thema geführt werden, können die Stimmbürger über alle Vor- und Nachteile informiert werden», begründet Petitionär Roger Zumbühl. Er ist Kaderangehöriger der Stansstader Feuerwehr. Rund 100 Unterschriften hätten sie bis jetzt beisammen. «Bis Ende April rechnen wir mit 300 Unterschriften. Das Wunschziel wären 500 Unterschriften.»

Die Petitionäre sind gegenüber der Fusion kritisch eingestellt. Hauptgrund ist die Standortwahl. Die fusionierte Feuerwehr soll nach aktuellem Planungsstand in Stans stationiert werden. Die beiden Feuerwehren Stans und Stansstad planen, auf den 1. Januar 2011 zu fusionieren.

Matthias Piazza/Neue NZ