STANS/WOLFENSCHIESSEN: Auch Rentier Cosmos ist Thema am Umzug

Seit Donnerstag sind auch Stans und Wolfenschiessen wieder in der Hand der Fasnacht. Auftakt bildete der Umzug.

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In Stans ist definitiv die Fasnacht los! (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

In Stans ist definitiv die Fasnacht los! (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Auch in Stans hat am Schmutzigen Donnerstag die Fasnacht definitiv das Zepter übernommen. Einige tausend Besucher verfolgten zusammen mit Frohsinnpaar Beat und Daniela Flury bei warmem Sonnenschein die 45 Umzugsnummern der rund 1100 Mitwirkenden im Dorf. Nebst einer Handvoll Stanser Formationen waren auch Gruppen aus allen Ecken des Kantons Nidwalden anzutreffen. Mit den Seegusler Alpnach und den Dossäbängäler Kägiswil war auch der Kanton Obwalden und mit den Weidfäger Wolhusen gar der Kanton Luzern vertreten.

Bei den Sujets liessen sich die Gruppen etwas einfallen. Viele stellten in ihren Nummern einen aktuellen Bezug her. So thematisierten die Hüdä-Hädä Kehrsiten das während Tagen ausgebüxte Rentier Cosmos. Auch das Nidwaldner Nein zum HarmoS-Konkordat wurde auf fasnächtliche Weise aufgegriffen. Gleich zweimal als Sujet «herhalten» musste der Oberdorfer Bauer Koni aus der Doku-Soap «Bauer, ledig, sucht».

Gross und Klein wippte im Takt
Trotz satten Minustemperaturen zog es in Wolfenschiessen zahlreiche Eltern mit ihren warm eingemummten Kindern an den Kinderumzug. Auf dem Dorfplatz heizten die Ribi-Häxä den Fasnächtlern ein. Gross und Klein wippte im Takt, und schon bald herrschte heitere Fasnachtsstimmung, umso mehr der heisse Tee oder Kaffee zum Verweilen einlud.

Matthias Piazza und Urs Rüttimann