STANS/WOLFENSCHIESSEN: Fasnächtler trotzen Schnee und Kälte

Den Auftakt zur Fasnacht beherrschten heftiges Schneetreiben und bittere Kälte. Doch die Nidwaldner liessen sich davon nicht beirren und feierten den Schmutzigen Donnestag laut, heftig und bunt.

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Vom heftigen Schneegestöber liessen sich die jungen Wolfenschiesser Fasnächtler keineswegs beirren. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Vom heftigen Schneegestöber liessen sich die jungen Wolfenschiesser Fasnächtler keineswegs beirren. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Warme Kleidung und gute Winterschuhe waren ohne jeden Zweifel das Wichtigste am gestrigen Kinderumzug in Wolfenschiessen. Der Wettergott scheint es mit den über 150 Fasnächtlerm, – darunter viele Kinder mit ihren Eltern – nicht allzu gut zu gemeint haben. Jedenfalls schneite es am Fasnachtsauftakt in Wolfenschiessen ununterbrochen.

Doch die Knirpse waren gut eingepackt und trotzten tapfer der bissigen Kälte. Mit dabei war auch das Frohsinnpaar Thomas I., Maya und ihr Zeremonienmeister Thadde. Zu sehen gab es Wikinger, bis auf die Zähne bewaffnete Indianer mit ihrer Squaw oder furchterregende Gesellen.

Nachmittag etwas angenehmer
Gfürchige Gesellen waren auch am grossen Umzug in Stans zu sehen. Wettermässig war der Nachmittag schon etwas angenehmer. Neben den lautstarken und gut-begrindeten Guuggenmusiken fielen unter anderen die Chriesizunft aus Kehrsiten mit ihrem Pfahlbauer-Wagen und die Ajax Wälläbrög mit ihrer militärisch durchorganisierten Nummer zur Alpenfestung auf. Nicht fehlen durfte natürlich die Tatsache, dass Frohsinnvater Thomas I. aus Ennetbürgen «ausgeliehen» wurde. 

Richard Greuter; Markus von Rotz/Neue NZ

Die Highlights des Stanser Umzugs: